Mark Obrembalski schrieb: > - Karten sind fast immer primär auf Autofahrer ausgerichtet; Informationen für > andere Verkehrsteilnehmer sind oft falsch oder fehlen.
Genau dieses Thema wurde übrigens gestern Abend im RTL-Nachtjournal behandelt. Es wurde zwar nicht explizit gesagt, aber scheinbar sind spezielle Systeme für LKW zu teuer und die Speditionen greifen deshalb auf relativ billige Auto-Navigationssysteme zurück. Dies hat den Nachteil, dass tweilweise vierzig-Tonner durch enge Gassen, viel zu niedrige Brücken und über klapprige Holzbrücken geleitet werden. Hier wäre eine in meinen Augen sehr große Chance, diese Umstände zu lindern und vor allen Dingen auch den Einwohnern zu helfen. Scheinbar schrecken die LKW-Fahrer nämlich überhaupt nicht davor zurück, über die Holzbrücken zu donnern und in die engen Gassen reinzufahren, auch wenn vorher schon klar ist, dass sie stecken bleiben werden. Dann strecken sie da fest und können teilweise nur mit hohem Sachschaden und viel Aufwand aus der Missäer gerettet werden. Anscheinend sind rund 50% der Gemeinden in Deutschland schon von fehlgeleiteten Brummifahrern "heimgesucht" worden und es kam zu irgendwelchen Unfällen. Ich denke, dass wir die dot gewonnenen Erkentnisse in unser Datenmaterial mit einfließen lassen sollten. Das heisst vor allen Dingen, dass man sich überlegt, wie man die maximale Durchfahrtshöhe durch Tunnel und vor allen Dingen Brücken aufzeichnet, wie man solche Gassen auch wirklich als unpassierbar keinnzeichnen kann, wie man viel zu enge Kreisverkehre kenntlich machen kann usw. Villeicht gewinnen wir ja sogar die Unterstützung einiger Fahrer, die uns dann GPS-Logs zur verfügung stellen könnten. Immerhin ist das Kurven quer durch Deutschland ihr Job.
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