Kai Behncke schrieb: > für ein Projekt (http://www.gis-camp.de) wird gerade überlegt, ob man den > örtlichen Nahverkehr für eine > Weile mit GPS-Empfängern ausstattet und Tracks mitloggt (die dann natürlich > aufbereitet in OSM kommen). > > Ein herkömmliches GPS-Gerät scheint mir da nicht so günstig zu sein > (Stromversorgung, Speicher), > oder irre ich?
Erst einmal muss das natürlich mit dem Transportunternehmen abgesprochen werden. Ein einfacher Logger funktioniert nur sehr nahe am Fenster brauchbar. Neuere Fahrzeuge haben manchmal auch Metall bedampfte Fenster. Bei Aufzeichnung von NMEA mit Satelliten-Lage fallen bis zu 25MB pro Fahrtag an (im Mittel 16h Betriebszeit). Ab Batterie sind da nur wenige Tage drin. Ein Anschluss an die Bordversorgung (üblich 24V DC) ist nicht ganz einfach, da oft von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedliche Punkte zum Abgreifen der Versorgung gesucht werden müssen. Die resultierenden Tracks sind natürlich nur für die befahrenen Kurse vorhanden, dafür so oft, dass man die Fahrspuren unterscheiden kann und durch das Mitteln sehr genaue Koordinaten erhält*. Allerdings frage ich mich ob das den Aufwand gerechtfertigt. Bei von mir betreuten Verkehrsbetrieben sind die befahrenen Strassen grössenteils schon erfasst. Viel Interessanter sind IMHO Lieferdienste (Pizza, Pakete, etc.), da diese keine feste Routen abfahren. Gruss, Andy * Bei Reflexionen an Wänden/Gebäuden hat man trotzdem Abweichungen vom realen Strassenverlauf
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