RalfGesellensetter schrieb: > Hallo, > > es wurde vor kurzem darauf hingewiesen, dass in vielen Bereichen für > sinnvolles Routing noch Tempolimits nachzutragen sind. > > Beispiel: Eine Landstraße zieht sich geradlinig über 30 km hin und > durchläuft dabei mehrere Ortschaften (Tempo 50). Außerdem gibt es an > Kreuzungen und Bushaltestellen einige Bereiche mit Tempo 70. > > Augenblicklich sehe ich in solchen Fällen nur die Möglichkeit, die > Straße an den entsprechenden Stellen zu splitten (was sich immer dann > als schwierig erweist, wenn Nebenstraßen einmünden).
Ich persönlich sähe es eher als ungünstig an, eine Landstraße tatsächlich mit 30 km am Stück in der Datenbank zu haben. Auch wenn wir ja nicht für die Renderer taggen, so würde ich es dennoch als ungünstig ansehen, wenn auf dem Gesamtstück von 30 km nur an einer einzigen Position der Strassenname gerendert wird. Ich hab' kein Problem damit, die Strasse in Einzelteile zu zerlegen, wenn das Tagging es erforderlich macht. Ich bin auch noch nirgendwo auf eine verständliche Argumentation gestoßen, wo der Vorteil liegen soll, anstelle dessen Relationen zu verwenden. Denn egal wie man es macht, es ist unumgänglich, irgendwie zwei oder mehr Wegstücke mit unterschiedlichen Werten zu haben, und dafür eine Datenstruktur zu finden. Wie diese Datenstruktur dann elektronisch weiter ausgewertet wird, ist in meinen Augen eine ganz andere Sache. Wieso muss ich als Mensch manuell Relationen anlegen, um aneinandergrenzende Straßenstücke gleichen Namens in eine Relation zu packen? Wenn eine Software das gerne so hätte, kann sie doch direkt selbst auswerten, dass der Straßenzug aus mehreren Stücken besteht, und bei einzelnen Stücken gewisse Tags identisch sind, somit also als "übergreifend" gewertet werden können. Viele Grüße Sven _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

