Am Tue, 23 Dec 2008 16:16:52 +0100 schrieb Hatto von Hatzfeld <[email protected]>:
> Simon Kokolakis wrote: > > > Man muss ja nicht zwangsläufig seinen echten Namen benutzen, > > sondern von mir aus auch einen erfundenen Realnamen. Für die Leser > > ist es nicht wichtig ob hinter dem Namen wirklich die exakte Person > > steckt oder nicht. Hautsache man ist mit dem Namen immer zu > > identifizieren. > > Das ist auch der wichtige Unterschied zwischen Nicknames und > Pseudonymen. Wer in einem Realnamen-Umfeld (darauf kommt es an!) > nämlich Nicknames nutzt, der signalisiert, dass er sich verstecken > will und nicht identifiziert werden möchte. Während man mit einem Pseudonym genau gar nichts singalisiert, sondern so tut, als wäre man jemand bestimmtes, der man aber nicht tatsächlich ist. > Wer ein Pseudonym verwendet, der ist zwar auch nicht leichter mit > seinem Realnamen zu identifizieren, aber er gibt kein entsprechendes > Signal. Mit einem Pseudonym hat man sozusagen ein anderes Gesicht, > mit einem Nickname eher eine Maske. Deswegen empfinde ich das Benutzen eines Nicks als ehrlicher als das Tragen eines Pseudonyms. Mit einem Nick sage ich: Ich bin malenki, ich möchte nicht mit meinem Realnamen auftreten. Ich sage /nicht/: Eure/meine Meinung ist mir egal, ich mache was ich will und später hol ich mir einen anderen Nick. Einen real klingenden Name kann man genauso oft wechseln - so what? > Letzteres aktiviert naturgemäß Vorbehalte bei > Kommunikationspartnern, die keine Maske bzw. keinen Nickname tragen. > Nicht das Tragen eines anderen Namens erregt Aggression, sondern die > (- wie gesagt - in einem Realnamen-Umfeld so zu verstehende) > Botschaft, dass man nicht identifiziert werden und dementsprechend > nicht mit seiner ganzen Person zu seinen Äußerungen stehen will. ...was man mit einem Pseudonym wohl immer macht? Gruß malenki _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

