> Ich versuche auch die typischen JOSM > Bedienungsprobleme, die immer wieder im direkten Kontakt mit anderen > Usern und in Foren auftauchen einzubeziehen. Mal schaun was dabei > rauskommt. Eine Grafik will ich auch noch anfertigen.
Ich möchte dazu nochmal anmerken, dass ich, als ich im November mit OSM angefangen haben, völlig unbedarf einfach Potlatch aufgerufen und direkt mit dem mappen bekommen habe. Dazu habe ich keine einzige Zeile Anleitung gelesen. Den Wiki-Link auf die Belegung der Tasten habe ich erst Tage später auf der Wiki-Seite eines Users gefunden. Potlatch bietet meiner Meinung nach folgende Vorteile: 1. Wysiwyg Potlatch enthält gleichzeitig einen Renderer. Man sieht also beim Editieren sehr anschaulich, wie das Ergebnis gerendert aussehen könnte. Aktivierte Tracks oder Nodes werden sehr deutlich angezeigt. 2. keine expliziten Bearbeitungsmodi Potlatch kennt keine unterschiedlichen Bearbeitungsmodi, die man explizit umschalten muss. Das Wechseln der Modi geht ganz implizit, in dem man einen Track oder einen Node anklickt. Die Reihenfolge: erst Track aktivieren, dann Node aktivieren folgt dabei einer Logik, wie ich sie schon seit 15 Jahren unter Windows von diversen Vektorgrafikprogrammen kenne. 3. Einfache Mausbedienung Potlatch kennt nur zwei Mausbedienungen: Karte verschieben oder Elemente markieren. Die Nutzung der rechten Maustaste für wichtige Funktionen wie in JOSM ist für Anfänger sehr gewöhnungsbedürftig. 4. Wenige wichtige Tasten Ich bin in Potlatch die ersten Tage lediglich mit den Tasten Delete, Backspace, "-", "X" und ESC ausgekommen. Damit kann man eigentlich alles machen, auch wenn es zusätzliche Tasten gibt, die einige Arbeitsvorgänge vereinfachen. Selbst das Verbinden von Tracks geschieht ohne dass man dafür eine Taste braucht. Es ist kein Problem, wenn man zusätzlich viele Shortcuts hat. Wichtig ist aber, dass die Grundfunktionen ohne das Erlernen vieler Tasten erreichbar sind. 5. Die Tasten sind logisch Ein großes Problem sind unlogische Tastenfunktionen. Beispiel ESC-Taste. Das ist die Abbruchtaste. Deswegen wird völlig logisch in Potlatch das Zeichnen eines Tracks bzw. des letzten Segmentes eines Tracks mit ESC abgebrochen und nicht wie in JOSM abgeschlossen. Für das Abschliessen bzw. das Bestätigen verwendet man die Enter-Taste. Deswegen wird in Potlatch absolut logisch das Zeichenen eines Tracks mit Enter abgeschlossen. Zusammengefasst ist es die Kombination aus Wysiwyg sowie logischer und einfacher Bedienung, die es Anfängern so einfach macht, mit Potlatch zu arbeiten. Ich habe wenig Hoffnung, dass man JOSM dahin trimmen kann. Dafür müsste man das Programm komplett umkrempeln und von der Drahtmodell auf eine gerenderte Wysiwyg-Darstellen wechseln. Merkaartor ist in Bezug auf die Bedienung übrigens nicht einfacher oder intuitiver als JOSM. Es sieht nur auf den ersten Blick einfacher aus. Detlef _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

