Hallo,

Detlef Reichl wrote:
> ich versuche grade mit Hilfe von Osmosis die Baden-Württemberg OSM-Datei
> von der geofabrik in Zoom-Level 12 große Stücke zu schneiden. Insgesamt
> werden es 1435 einzelne Tiles und mein - nicht mehr wirklich neuer -
> Rechner wird wenn er fertig ist damit rund zwei Tage zugebracht haben.
> Momentan läuft das bei mir einfach auf Dateiebene.

Du weisst, dass

1. Osmosis superlangsam beim Lesen/Schreiben von .bz2 ist? Also immer in 
rohe .osm schreiben bzw. aus rohen .osm lesen und vorher/nacher die 
Kompression!

2. Osmosis mehrere Excerpte in einem Rutsch machen kann, indem Du den 
mit --rx gelesenen Datenstrom mit --tee splittest und dann jeweils 
Pärchan von --bb und --wx anhängst? 1435 wird nicht gehen, aber wenn Du 
in Schritt 1 Ba-Wue in Level-9-Happen zerteilst und jeden davon in 
Schritt 2 wieder in 64, kämst Du mit 65 Osmosis-Aufrufen hin.

> Ich frage mich jetzt, ob wenn ich die Daten erst in eine DB schreiben
> würde, Geschwindingkeitsvorteile erzielen würde. Außerdem, ist das bei
> einem GB RAM überhaupt praktikabel (mehr lässt sich in den Rechner
> leider nicht einbauen)?

Hm, bist Du ueberhaupt sicher, dass Du diese vorberechneten Kacheln 
brauchst? Koenntest du nicht einfach die komplette OSM-API (oder einen 
"ROMA"-Server, s. Wiki) bei Dir installieren und dann einfach mit einem 
"map"-Aufruf jeweils lokal den Bereich abrufen, den Du brauchst?

> Gibt es neben Osmosis vielleicht noch eine Alternative? Wichtig ist, das
> alle Daten übertragen werden. osmcut, das Relationen nicht berücksichtig
> scheidet deshalb schon mal aus.

Bau doch Relationen in osmcut ein, das ist keine Magie. (Du weisst, dass 
Du bei Osmosis spezielle Commandline-Switches brauchst, wenn Du willst, 
dass auch aussenliegende Member von Relationen und Ways mit ausgegeben 
werden, und dass dadurch alles noch langsamer wird?)

Bye
Frederik

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