Markus <[email protected]> writes: > Der Frankenweg eignet sich m.E. ebenfalls gut als Reitweg. > (wobei ich nicht weiss, wie das in Bayern mit der Nutzungserlaubnis ist)
Reiten ist nur da erlaubt, wo die wege "geeignet" sind und wo auszuschließen ist, dass durch bereiten die wege beschädigt und für andere unpassierbar werden (das ist natürlich alles relativ und es scheint immer reiter zu geben, die wenig rücksichtsvoll sind). Lt. http://www.guide-to-bavaria.com/de/Bayern-Reiten-im-Wald.html (wo als quelle "Bayerische Forstverwaltung" angegeben wird): Zum Beispiel kann ein Erdweg in Mulden oder Senken stets so weich sein, dass er auch nach nur vereinzeltem Durchreiten für Fußgänger unpassierbar würde. Ein mit Kies oder Schotter befestigter Waldweg wird in der Regel immer die Eignung zum Reiten aufweisen. Bei einem unbefestigten Erdweg ist dies fraglich. ... Grundsätzlich nicht geeignet zum Reiten sind Pfade, Steige oder ähnliche schmale Fußwege. Der Frankenweg ist oft pfadartig bzw. verläuft über naturnahe treppenpassagen (z.b. abstieg von Gößweinstein zur Wiesent, auf der höhe bei Muggendorf, entlang der Lillach zur Lillach-quelle bei Weißenohe, von Lillinghof nach St. Martin, die obere hälfte von Schnaittach zur festung Rothenberg, hoch zum Glatzenstein, etc.). Bei Muggendorf sind sogar ein paar bereiche im frühjahr für fußgänger aus naturschutzgründen gesperrt und man muss umleitungen laufen Bei strengem frost könnte man veilleicht überall reiten, ohne die wege zu beschädigen; bei normalen wetter reichen aber oft wenige reiter pro woche, um die wege zu verschlammen. Dass ähnliche schäden auch durch mountain-biker oder forstarbeiter geschehen, steht auf einem anderen blatt :-( Besonders ärgert mich auch das bepinseln der bäume mit leucht- und neonfarben... -- Karl Eichwalder _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

