Hallo, Torsten Leistikow schrieb: > Ich haette gedacht, dass an einem Flussufer die coastline nichts zu > suchen hat. Und bei der Grenze zwischen Fluss und mehr sehe ich > eigentlich nicht die Tide als Mass der Dinge, sondern die definierte > Muendungsstelle (bei der Elbe die Bake in Cuxhafen). Kann man so denken, ich habe das im Fall der Weser auch gedacht. Aber das OSM-Wiki sagte mir: Coastline ist überall dort, wo man Gewässer mit Tideeinfluss hat. Da muss man irgendwann mal eine Grenze finden, wenn es nicht durch Bauwerke bestimmt ist. Dieses Konzept hat mich überzeugt, weil auch die Wasserwirtschafter in eben diesem Bereich von Küstenschutz sprechen, wenn sie Hochwasserschutz meinen. Da Kartographen die Wirklichkeit nicht erfinden sondern beschreiben sollen, ziehe ich gerne offizielle/professionelle Quellen zu Rate z.B. http://www.nlwkn.niedersachsen.de/master/C7593367_N5737693_L20_D0_I5231158.html
> Momentan geht es mit der coastline an den Flussmuendungen mit den > riverbanks kraeftig durcheinander, da muss sowieso mal dringend > aufgeraeumt werden. Vorsichtig mit dem Aufräumen. Manchmal sieht etwas chaotisch aus, weil man die Ordnung noch nicht erkannt hat. > Nur wie soll es denn aussehen? Ist das an einem > Fluss schon mal ordentlich gemacht worden (Themse oder Rhein vielleicht)? Die Themse ist immer wieder das Paradebeispiel. Aber auch die Weser zeigt das sehr schön in OSM: Die Coastline reicht bis zum Weserwehr in Bremen-Hemelingen. Zu diskutieren wäre, ob die tidebeeinflussten, aber durch reine Hochwasserwehre geschützten Nebenflüsse (Lesum, Hunte ...) nicht doch auch mit Coastline zu taggen. Weil man dann aber wieder nach einer Grenze des Tideeinflusses suchen muss, will ich das lieber nicht anfassen. In der Elbe ist dieses Konzept (noch?) nicht umgesetzt - dafür müsste die Coastline bis Geesthacht durchgezogen werden. Gruß nk _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

