Detlef Reichl schrieb: > Am Sonntag, den 22.03.2009, 16:53 +0100 schrieb André Reichelt: >> Wenn jemand sein WLAN offen lässt, ist er selbst schuld. Dann muss er >> wohl oder übel auch die Konsequenzen tragen, wenn Verbrecher seine >> Leitung missbrauchen.[...] >> > Das sehe ich genau so. Allerdings löst Du damit keine Probleme, sondern > hast nur jemanden zum verklagen.
Derjenige wird sich nach einer Klage allerdings zwei Mal überlegen, ob er seine Leitung nicht doch besser verschlüsseln sollte. Und der Kneipenwirt wird dann eben ein Sicherungssystem einbauen. Damit hast du schon viel gewonnen, denn auf mittlere Sicht ziehst du den Verbrechern den Boden unter den Füßen weg. Ein offenes WLAN weniger ist gleichzeitig auch eine Schwachstelle weniger im System. > Ich bekenne mich schuldig: ich habe auf meinen Rechnern weder einen > Virenscanner noch eine Firewall :-) Nachdem dir das bewusst ist, gehe ich schwer davon aus, dass du weisst, was du tust. Denn die Leute, von denen eine wirkliche Gefahr ausgeht wissen meist weder, was ein Virenscanner ist, noch was eine Firewall macht. Und selbst wenn sie es wissen, geben sie meist leichtfertig Ports frei oder lassen ihre Erkennungsdatenbank verweisen. So unvorstellbar das jetzt auch klingt: Ich wäre schwer dafür, dass jeder Teilnehmer des Internets verpflichtend eine Internet-Benutzungszulassung erhalten muss, bevor er auf das WWW loßgelassen wird. Im Straßenverkehr hat sich der Führerschein seit vielen Jahren etabliert. Im Internet darf jeder Vollidiot surfen. André
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