>Gebiets- und Gemeindereformen sind aber ganz was anderes als >Verwaltungsgemeinschaften. Auch da wird sich gekloppt, aber in der Regel >viel weniger.
Genau mit denen kommen hier aber die Vorgaben weswegen man diese Gemeinschaften bildet. Da wird zusammengschlossen um z.B. auf eine gewisse Anzahl Einwohner zu kommen. Hier macht das keiner freiwillig, das passiert aus Zwang. Hier in Thüringen gibts z.B. eine Deadline für VG's, glaube 2011 wars, danach muss eine andere Form wie z.B. Einheitsgemeinde gewählt werden da VG's abgeschafft werden. Unsere Kreisstadt ist mitlerweile flächenmäßig fast größer als die Landeshauptstadt, hat aber nichtmal 25.000 Einwohner. Grund sind 11 Ortsteile vormals Dörfer die man aus Sparzwang angliedern musste und die teilweise 10 km von der eigentlichen Stadt entfernt liegen. Und der Wahnsinn geht weiter. >Gängige Praxis. Diesmal in Sachsen? Hier nicht. Bisher war es üblich kleinere Gemeinden als Orteile an einen größeren anzugliedern. Das zusammenfassen in neu erfunden Orten war bisher nicht üblich. In dem Fall ist das die erste Verbandsgemeinde in Sachsen-Anhalt, vormals Verwaltungsgemeinschaft "An der Finne" jetzt Verbandsgemeinde "An der Finne". Aus Herrengosserstedt, Klosterhäseler und Wischroda wurde z.B. der neue Ort "An der Poststraße". Wer sich sowas ausdenkt sollte ausgebürgert werden. Gruß Mirko _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

