Falk Zscheile schrieb: > Jeder kann versuchen mit seinem Schema Leute hinter sich zu scharen. Das ist aber "energieverbrauchend" => diese Energie könnte man statt für "ständige ewige Diskussionen" für bessere Dinge nutzen! > Das von Michael Kugelmann vorgeschlagene Modell kommt aus einer > entgegengesetzten Richtung: 'Wir schaffen ein Gremium, welches über > das maßgebliche Masterliste wacht.' Nein! Es ist sehr wichtig, daß das "Gremium" nicht selber bestimmen soll, sondern nur auf einem vorher festgelegten Weg ein Meinungsbild herbeiführen soll. Das "Gremium" soll also nicht selber entscheiden sondern nur sich um die "Bürokratie" kümmern. Und auch darum, daß nicht die Deutschen etwas beschließen, was dann sonst weltweit keinen Sinn macht! Vielleicht wäre das ein Job für die Foundation...
> Es ist natürlich mit einem Risiko behaftet und setzt natürlich auf die > Vernunft der einzelnen Mapper und "Schulen", dass sie eben nicht > aufeinander los gehen und einen edit war vom Zaun brechen. Es setzt > die Einsicht vorraus, dass es nur in einfachen Fällen ein allein > glücklichmachendes Schema geben wird. Und diese Vernunft und Einsicht wird immer weniger, je mehr Leute im Projekt aktiv sind! Leider... Je mehr Leute aktiv sind, desto mehr (teilweise auch abstruse) Meinungen gibt es, desto mehr Diskussionen und desto weniger Konsens wird vorhanden sein. Offen gesprochen k#### [1] es mich bereits heute manchmal hier in der ML an: alle paar Moonate die selben nervenaufreibenden Diskussionen zu bestimmten Themen von vorne. Weil irgend jemand neues dazukommt und alles was seit längerer Zeit eingesetzt und bewährt ist plötzlich auf den Kopf stellen will. Warum??? Mir ist klar, daß eine Map nie fertig werden wird und immer Pflege bedarf. Aber wir sollten nicht ständig das Rad neu erfinden. Besipiel: meinen Heimat-Ort (oder soll ich Teiort/Dorf schreiben) habe ich vor mehr als 2 Jahren auf einer "weißen Map" angefangen und komplett gemappt. Ich denke, daß ich dabei mindestens 95% alleine gemacht habe. Und da gibt es weitere Orte wo ich viel Aufwand rein gesteckt habe. Und für derartige Orte fühle ich immer noch eine gewisse "Verantwortung". Das sind nicht "meine" Gebietem, aber habe eine innerliche "Patenschaft" dafür. Und wenn sich entsprechend etwas an den Map-Features ändert gehe ich die Gebiete manchmal durch und pflege das ein. Allerdings habe ich offen gesprochen nicht Lust alle paar Wochen die ganzen Gebiete neu durchzugehen, weil irgend jemand wieder meint, alles auf den Kopf stellen zu müssen (z.B. den Default bei "oneway" auf "motorway_links" von "no" auf "yes" zu stellen. Überlegt euch bitte welche nutzlose (!) Arbeit damit erzeugt wird, die ganze Map (weltweit) entsprechend umzustellen oder zumindest zu überprüfen. Es ist in der Industrie eine bewärte Praxis Richtung (Groß-)Serie das Risiko zu minimieren. Wir sind bei OSM zumindestens in Deutschland m.E. nicht all zu weit von der "Serie" entfernt (ja es gibt noch viel zu tun, aber von den Straßen her ist es schon sehr (!) ordentlich). Und deswegen sollten wir m.E: auch etwas weniger Experimentierfreundlich sein... Aus diesem Grund wünsche ich mir mehr "Stabilität" im Projekt. Und nur wenn eine gewisse Stabilität erreicht ist, kann auch eine gute Qualität der Daten heraus kommen. Sonst geht nämlich bei den ständigen Änderungen und Umstellungen zu viel schief oder wird schlichtweg versehentlich übersehen. Das ist der Grund, warum ich gerne etwas mehr festgeschriebene Map-Features hätte. MfG Michael. zu [1]: sorry für die schroffen Worte, aber das drückt meinen diesbezüglichen Frust aus... Als ich zum Projekt (OSM) vor 2,5 Jahren dazu gekommen bin, habe ich deutlich mehr und intensiver mier in der ML mitdiskutiert. Aber wie gesagt die vielen wiederkehrenden (Monster-)Diskussionen nerven mich teilweise nur noch... :-( _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

