>Der Weg dazu heißt "Waypoint-Methode". Den brauchts auch nicht.
Um wirklich viel rauszuholen lässt man doch ohnhin die kleinste Einstellung laufen. Also jede Sekunde einen Trackpoint. Wenn ich nur den kleinen WSG-1000 mitnehme dann rackert der am mitgelieferten Armband oder in der Fahrradhalterung vor sich hin. Der zieht so wenig Saft und hat genügend Speicher um auch bei einer Sekunde einige Stunden durchgehend loggen zu können. Ich habe den noch nie voll bzw. den Akku leer bekommen. Der Rest ist reine Kamerarbeit. Meine EOS-400 D hat da nun einen kleinen Vorteil. Die lässt sich am PC Fernsteuern bzw. einstellen. Vor Tourstart wird dann die Zeit abgestimmt. Der Logger läuft nebenbei und mit der Kamera wird an bestimmten Punkten in die wichtige Richtung oder gleich einmal rundherum geknipst. Da hat man alles, vom Straßenschild über Landnutzung bis hin zum Zaun und das bis zu einer bestimmten Entfernung. Mit einiger Übung lassen sich z.B. auch Maße abnehmen oder Entfernungen abschätzen. Beispiel: Bilder aus dem fahrenden Auto und man braucht die Fahrbahnbreite. Leitpfosten ragen immer einem Meter ab Gummikragen aus dem Boden. Auf gleicher Höhe kann man nun dieses bekannte Maß zum messen nutzen. In der Ebene stehen diese Teile immer im Abstand von 50 m. Nun sehe ich auf dem Bild eine Geschwindigkeitsbegrenzung, 3 Pfosten weiter. Damit habe ich schonmal grob 150 m ab meinem Standort. Das lässt sich noch anhand der Fahrbahnmarkierung und anderen Dingen verfeinern. Mit etwas Übung muss man nur einmal eine Straße runterfahren und kann den Bildern alles entlocken. Zum Schluss kommt der Geosetter und die eigentliche Arbeit. Ich kann auch nur jedem Empfehlen das alles mit einer Fuzze mit ordentlicher Auflösung zu machen, das Diktiergerät kann zuhause bleiben. Das hat was von Rechenschieber. ;-) Mit vernünftig verorteten und gut aufgelösten Bildern erfasst man schnell einiges an Informationen. Mehr als man mit einem Diktiergerät könnte und vor allem um einiges schneller. Der Vorteil ist dann auch, dass man mal schnell nachschauen kann, ohne nochmal an die Stelle radeln zu müssen. Käme z.B. nächste Woche ein neuer Tag für eine Engstelle auf einer Straße, muss man einfach nur auf die Bilder schauen und kann es nachtragen. An die Stelle muss man nur nochmal wenn sich etwas geändert hat. Mit der Papier- oder Diktiermethode für alles was man bei ersten mal nicht mitgenommen hat. Und das dürfte einiges sein. Oder wer steht eine Stunde an nur einer Stelle und beschreibt von der Straßeneinbauarmartur bis zu allen sichtbaren Hausnummern wirklich alles? Sicher keiner. Mit einem Foto gteht das in Sekunden und man hat wirklich alles. Gruß Mirko _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

