Am 21. Juli 2009 06:41 schrieb Latze <[email protected]>:
> Martin Koppenhoefer schrieb:
>>
>> Dein Optimismus in allen Ehren, aber in Deutschland sehe ich das (zum
>> Glück) nicht, dass irgendein Rettungsdienst mit OSM-Karten durch die
>> Gegend gurkt. "Sicher" kann OSM prinzipbedingt nicht sein. Maximal als
>> Ergänzung könnte ich mir das vorstellen, in der Regel hat der
>> Rettungsdienst allerdings ausreichend Ortskenntnis, dass er überhaupt
>> keine Karte benötigt. Ist auch Voraussetzung, dass man überhaupt den
>> P-Schein bekommt.
>>
>>
>
> Ich selbst bin mit der Situation nicht besonders gut vertraut. Laut einem
> Bekannten, der in einer Rettungsleitstelle arbeitet, ist es aber inzwischen
> ein großes Problem, dass immer weniger Fahrer von Rettungswagen wenige oder
> sogar fast keine Ortskenntnisse haben.

das ist AFAIK eine Sache, die je nach Landkreis ggf. unterschiedlich
gehandhabt werden kann. Wo ich es weiss, ist jedenfalls selbst für
Krankentransport ein P-Schein vorgeschrieben, der eine Ortkundeprüfung
erfordert.

> Zumindest im Wirkungskreis meines
> Bekannten wurden inzwischen alle Rettungswagen mit Navigationssystemen
> ausgestattet. Leider finden diese Systeme in der Regel nicht den optimalen
> Weg (-> so schnell wie möglich), da man hier und dort durch eine kleine
> Abkürzung schon mal 20 Minuten sparen kann.

20 Minuten sparen? Im Rettungsdienst?

> Spätestens in Situationen in Nachterstedt ist es sicherlich
> hilfreich, wenn schnell Karten verfügbar sind, die die aktuelle Situation
> beschreiben,

ja, unbedingt, und daher sicher nicht OSM, da OSM die Situation dort
nicht beschreibt (unterirdische Stollen, Verfüllungen nach Aufgabe des
Tagebaus, geologische Situation, Grundwasser, etc.).

Gruß Martin

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