>Bei Reihenhäusern ist also jedes einzelne ein eigenes Karten-Objekt. >In der Realität sind sie meist durch eine Brandschutzmauer getrennt.
Wir malen nur Grundflächen und keine einzelnen Mauern. Zwei Objekte ja, schon alleine wegen der eigenen Eigenschaften die jedes Haus individuell hat. Solange dort aber kein echter Abstand dazwischen ist, reicht es, wenn sich zwei Reihenhäuser die Berührungspunkte teilen. Nahe beieinander oder fast aufeinander liegende Nodes sind da wirklich nicht nötig. >Meistens teilen sich reale Objekte keine XY-Punkte (solange die Objekte >nicht übereinander liegen, aber dann wäre jeweils Z betroffen). >Wenn beispielsweise ein Haus in einer Wiese steht, dann "verschmilzt" >die Hausmauer nicht mit dem Gras und das Gras wächst nicht auf der Mauer. Hier wieder die Grundfläche. In der realen Welt eher mit der Bodenplatte des Hauses zu vergleichen. Die Mauern hätten ihre äußere Begrenzung am Rand der Bodenplatte und stehen auf dieser. Auch da wäre das eigentlich kein Problem den Rand der Bodenplatte bzw. Grundfläche mit dem Rand des umliegenden Geländes zu verknüpfen. Dazwischen ist ja nichts. Betrifft aber wirklich nur den seltenen Fall wenn sich wirklich direkt am Rand der Grundfläche etwas ändert. Ansonsten muss man Häuser weder in Flächen einbetten noch auschneiden, die werden vom jeden Renderer ohne extra Hinweis automatisch über die Fläche gerendert. >Immer wieder stolpere ich über "Wege am Waldrand" bei denen die Punkte >zusammengelegt sind. Zwar kann man dann den Weg "einfach zusammen mit >dem Waldrand verschieben", aber es ist nicht mehr möglich, den Wald über >die Strasse wachsen zu lassen, die Wiese zwischen Weg und Wald >einzuzeichnen, den Wald zu roden und eine Wiese anzulegen, geschweige >denn den neuen Fahrradweg einzuzeichnen. Das ist natürlich ein klarer Fehler bzw. eine starke Vereinfachung. Ein Weg kann sich nicht die Baumgrenze teilen, da stehen die Randfichten. Entweder ist der Weg noch knapp im Wald drinnen und die Randfichten stehen zwischen Weg und ausserhalb. Oder der Weg ist schon draußen, läuft auf Gras zwischen Randfichten und meinetwegen Acker. Genau das habe ich schon immer berücksichtigt. Ein Weg hat immer seine eigene Trasse auf der er verläuft und die Landnutzung grenzt an diese Trasse an, nicht direkt aneinander und der Weg läuft darauf. Kommt näher an die Realität, lässt sich leicht bearbeiten und es muss keiner jammern das Farmland für die Tonne ist, weil der Weg mangels Kontrast darin verschwindet. http://osm.org/go/0MEIGbaNa Bei sowas hier kommt mir natürlich auch die Wurst. http://osm.org/go/0MBGfhhG8 >Überhaupt scheint mir das Konzept, wie man "Linien mit Flächen" und >"Flächen mit Flächen" kombiniert, nicht schlüssig: Welche Blüten das trägt sehen wir ja täglich. Wir haben zwar Multipolygon, was auch über inner und outer innenliegend kommuniziert, tatsächlich aber ausgeschnitten interpretiert wird. Desshalb war ich schon immer dafür das multipoly um eine role zu erweitern. Cut für wirkliches ausschneiden und Inner zukünftig wirklich für innerhalb liegend. Rendertechnisch bliebe es sich gleich, würde aber eindeutig zeigen was der Mapper meint und ließe sich so auch passend auswerten. So könnte man z.B. auch eine zugehörige Brachffläche innerhalb eines Wohngebietes darstellen, ohne das es einer fälschlicherweise als ausgeschnitten fehlinterpretiert oder man auf Kunstgriffe wie Landuse Puzzles zurückgreifen muss, bzw. den klassischen Fehler begeht und die Landuses mit Layern verseucht. Ganze Städe sind so teilweise im Eimer. Aus Angst das inner wirklich rein als ausgeschnitten interpretiert wird, bestehen ganze Orte nur aus ganzen Flächen die man mit Layern übereinander gestapelt hat. Es fehlt einfach seit jeher das reine Grundelement was wirklich nur innenliegend aber nicht wirklich ausgeschnitten aussagt. Inner ist verbrannt und wird mehrheitlich als ausgeschnitten gewertet. Mit den Wegen auf dem Rand kommt daher weil es keine wirklich offizielle Empfehlung gibt. Da hat jeder nach Bauch losgelegt. Für mich war obiger Weg logisch, andere haben es sich da einfach gemacht und sind den erfassungstechnisch leichtesten Weg gegangen. Kann ich auch nachvollziehen. Man vermisst nur einmal den Weg und klatscht die Wege einfach daran. Mit dieser Methode kannst du binnen weniger Stunden einige Quadratkilometer runterreißen. Nimmt man meine Methode, muss man den Weg messen und die Abmaße der Trasse bzw. der angrenzenden Landuses. Und die gehen nunmal nicht immer gerade durch, haben einen eigenen Verlauf und ihre Bäuche und das braucht entsprechend mehr Zeit und manchmal bei einigen Übergängen auch etwas Kreativität. Da müsste man erstmal auskaspern wohin es gehen soll und dann eine entsprechende Empfehlung geben, an die man sich dann zukünftig hält. Das vorhande muss man dann aufräumen. Gruß Mirko _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

