On Sun, Oct 18, 2009 at 02:42:28PM +0200, SLXViper wrote: > Thomas Reincke schrieb: > > Letzten Endes wird man ohnehin mehrfach in ein Gebiet fahren müssen. > > Je nach verfügbarer Zeit und Größe des Gebiets. Aber man muss eigentlich > nie mehrfach im selben Teil davon arbeiten.
Das widerspricht vollkommen meiner erfahrung - selbst auf dem Weg zur Arbeit den ich schon 30 mal mit GPS und Kamera abgefahren bin entdecke ich immer noch details die nicht drin sind - Es gibt kein "vollstaendig" oder "ende des mappens". Ich moechte das Gebiet sehen in dem jede "power=sub_station" mit ref, operator und voltage drin ist und alle power=pole dazu (nur weil ich mich gerade intensiv mit power=* beschaeftige). Dazu alle Adressen, oberflaechen und breiten, geschwindigkeits und limits saemtlicher Straßen, dazu noch lit fuer alle objekte. Dazu kommt das sich das datenmodell permanent erweitert so das in zukunft neue dinge erfassen. Als ich anfing gabs noch keine relations - d.h. die ganzen multipolygone gingen nicht, grenzen, abbiegebeschraenkungen, bus linien etc .. Es ist also ziemlich naheliegend das man nur das mappen kann was aktuell beschreibbar ist. > Straßen, Fußwege, POIs und Hausnummern kann man problemlos auf einmal > machen. Das nacheinander zu erfassen, ist Zeitverschwendung. Wenn ich > die Straße eh schon ablaufe/fahre, warum sollte ich nicht gleich noch > auf den Rest achten? > Was sehr zeitaufwändig ist, sind Feld- und Waldwege sowie Sackgassen - > Die erledigt man am besten mit dem schnellsten dort zugelassenen > Verkehrsmittel - meistens ein Fahrrad. Adressen zu erfassen wenn die Straßen noch nicht da sind ist reichlich fehleranfaellig. Denn erst dadurch das alle Straßen da sind fallen ggfs fehler in der Nummerierung auf die ggfs darauf hindeuten das die Nummer doch zu einer anderen Straßen gehoert. > Im Normalfall sollte man mit der Kombination GPS (idealerweise ein Gerät > mit OSM-Karte und Track-Anzeige), Kamera (mit viel Speicher) und/oder > Notizblock, evtl. Kompass und Entfernungsmesser, und ein paar Sachen > (bspw. Flyer, Weste, ...) für nervöse und misstrauische Anwohner das > schaffen können. Ich habe so erst letzte Woche (aus Zeitgründen in > mehreren Teilen) ein größeres Dorf komplett gemappt - vorher waren nur > die Hauptstraßen da, jetzt ist alles, was ich finden konnte, drin. > Straßen, Fußwege im Dorf, Hausnummern, Geschäfte, Bäche, wichtige > Stromleitungen,... > Vorteilhaft ist allerdings eine grobe Orientierung mittels Luftbildern > oder existierenden Karten, damit man weiß, was einen erwartet und wie > man möglichst wenige Wege doppelt zurücklegen muss. > Außerdem ist jetzt genau die richtige Zeit zum Mappen - man schwitzt > nicht so schnell und kann daher schneller arbeiten *g* lit macht man dafuer besser Nachts, was fuer Hausnummern ziemlich kontraproduktiv ist. Buslinien macht man am besten aus dem Bus was wieder verhindert das man breiten von Straßen aufnimmt. Dein "1 mal da und alles erfasst" ist IMHO reichlich quatsch ... > > Außerdem übersieht man sowieso irgend etwas wichtiges beim ersten Mal. > Ist mir bisher eher selten passiert. Eher, dass ein Bild mal verwackelt > ist und die Info nicht rekonstruierbar war (bei Hausnummern ist das ja > einfach - "12 -> ? -> 16" sollte niemanden vor all zu große Rätsel > stellen). Lieber mal zu viele Bilder und Notizen machen als zu wenig. Genau - und in Deutschland passieren keine Unfaelle weil wir alle so unfehlbar sind ... Flo -- Florian Lohoff [email protected] "Es ist ein grobes Missverständnis und eine Fehlwahrnehmung, dem Staat im Internet Zensur- und Überwachungsabsichten zu unterstellen." - - Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble -- 10. Juli in Berlin
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