> ich glaube nicht, daß die DB irgendwann auf OSM-Daten zugreifen wird, aber > Passagiere sehr wohl -> mir ist es wichtiger so zu taggen, daß der > Fahrgast > den Bahnsteig findet. Und dann will ich ihn nicht zur Lok dirigieren.
Die DB nicht, aber alle Interessierten welche mit den Daten mehr anfangen wollen als schnödes ÖPNV. Denn die kranken wiederum daran, sie auf keinerlei Daten der DB zurückgreifen können. Es ist ein leichtes mehr aus realen Punkten abzuleiten. Für den Passagier zählt sowieso erstmal die Fläche Bahnsteig und wo da nun ein Punkt ist, spielt so erstmal keine Rolle. Es ist aber nicht möglich aus einem frei erfundenem Punkt irgendwo die realen Punkte abzuleiten. Aus den realen Punkten hast du aber beispielsweise die Möglichkeit zusammen mit Wagenstandspländen die Standorte der eizelnen Wagen und bis zu einem gewissen Teil sogar deren Türen zu verorten. Das wäre dann wiederum für den Passagier genauer als ein einziger Punkt irgendwo. Denn im Moment dirgierst du ihn nach deiner Anschauung nur dahin wo der Mapper einen imaginären Punkt hingesetzt hat. Und da steht der Passagier dann meinetwegen bei einem kurzen Triebwagen irgendwo weit hinter dem Zug. Auch nicht besser als neben der Lok, wenn denn wirklich einer so beschränkt ist und ohne genauere Angaben genau auf diesen einen Punkt zugeht. Kleines Beispiel: Der ICE 1600 München Berlin fährt in der Konfiguration Apmzf, ABpmz, WRmz, Bpmz, Bpmz, Bpmbz, Bpmzf. Unschwer zu erkennen eine ICE T. In Leipzig möchte ich direkt zum WRmz, das Bistro, der Zug fährt in Leipzig mit Bpmzf vorraus ein. Die gesamte Einheit hat eine Länge von 185,3 m, die beiden Trafowagen Apmzf und Bpmzf haben eine Länge von jeweils 27,9 m und die Mittelwagen dazwischen jeweils 25,9 m. Habe ich jetzt den realen Haltepunkt der Spitze des Bpmzf, kann ich dir sagen das der Bistrowagen in etwa in einem Bereich zwischen 105 und 131 m hinter der Haltetafel stehen wird, könnte diesen Punkt beim Routig so auf dem Bahnsteig platzieren und den Passagier direkt dahin leiten, statt immer nur zu dem immer gleichen Punkt. Und dieser immer gleiche Punkt den der Mapper höchstwarscheinlich mittig der Bahnsteiglänge legen wird, ist bei einem 400 m langem Bahnsteig für den Fernververkehr natürlich immer um die 200 m hinter der Haltetafel. Und deweswegen würde ich dir Tür lieber gleich offen lassen. Und zwar für einen Programmierer der es versteht dieses Potential in der Verbindung präziser Geodaten mit Fachwissen voll zu nutzen. Nur verschenke ich das, wenn ich die Leute schon beim erfassen der Daten zum ignorieren der eigentlichen Haltepunkte erziehe, da ja der "irgendwo Punkt" für eine Darstellung in jeder mittelmäßigen Durchschnittskarte reicht. Gruß Mirko _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

