> Nun sind die Inhalte in OSM und auch die Beschilderung vor Ort im > Laufe der Zeit gewachsen; folgende Probleme gibt's stellenweise:
Ich kenne das Problem. Wir haben hier oben im Kyff Kreis auch so einige Diffenrenzen zwischen irgendwelchen Karten und dem was man vor Ort tatsächlich findet. Wir mappen was wir sehen. Du wirst also immer damit rechnen müssen das einer deine Änderungen zurückdreht. Denn nicht nachvollziehbare Namen, Routen aus irgendwelchen Drittquellen etc. nüztzen Kartenanwendern wie Mappern vor Ort nichts. Bei den Wanderwegen haben wir z.B. viele Stellen wo der offiziele Weg nicht passierbar ist, du also so oder so einen kleinen Umweg nutzen musst. Da ist dann eine passierbare Routenführung weitaus hilfreicher als die Route die nur noch theoretisch irgendwann einmal auf einem Reißbrett existierte. Beim Unstrutradweg führen viele Teile durch Überschwemmungsgebiet. An deren Enden wird auch darauf hingewíesen das diese Stellen bei Hochwasser zu umfahren sind. Die sind aber leider nicht weiter ausgeschildert. Geeignete Umleitungesrouten nehme ich dann mit der Rolle "detour" auf. Ist auch schon Grauzone weil eigentlich nicht offiziell. Nur sehe ich das in dem Fall als Hilfreich für Ortsfremde. > Hier taggt ein Mitstreiter nach seinen Kriterien (für mich > nachvollziehbar) alle möglichen Straßenstücke in der Pampa als > lcn-Teile ohne Bezeichnung; Irgendwelche temporären Routen haben nichts als Hardcode an den Wegen zu suchen. Manche Pappenheimer taggen so auch ganze Waderwege mit Namen etc. direkt an die Wege. Der Finnewanderweg z.B., Zottel100 heißt der gute glaube. Das geht auch, solange die Wege nur exclusiv durch diese eine Route belegt sind. Scheitert aber spätestens in Orten mit Straßennamen oder draußen wenn der Weg noch von anderen Routen belegt wird. Desshalb gehören solche Dinge in die entsprechenden Relationen. Da kollidiert dann auch nichts. In deinem Fall gehts aber noch eine Ecke weiter. Das ist eine inoffizielle private Empfehlung und nichts offizielles. Das ist ganz klar ein Fall für eine externe Anwendung und hat nichts in der DB zu suchen. > (ich als Mitplaner dieser Dinge weiß das, der Mapper > vor Ort aber nicht). Dann solltest du deine Kraft eher darauf einsetzen das Theorie und Praxis vor Ort wieder zusammen passen. Und dabei ist OSM verdammt Hilfreich. Wir Mapper machen ja sowas wie eine Bestandsaufnahme vor Ort. Ich trage z.B. bei den Wegweisern auch mit ein welche Ziele darauf vermerkt sind "destination:Zahl=Ziel". So kann man anhand der Daten sehen wie ich vor Ort geleitet wurde und was für Schilder stehen, falsch sind oder an entscheidender Stelle gar fehlen. Auch die aktuelle Wegquallität kann man ablesen. Zusätzlich vermerke ich auch Schlammlöcher, umgefallene Bäume etc., fehlt nur leider noch der passende Tag für solche Problemstellen. So eine Quallikontrolle kann kein Kreis oder Gemeinde bezahlen. Nutzt das doch und wertet es aus. Wenn dann auch noch etwas auf dem Rückweg kommt ist das doch Win Win für beide Seiten. Gruß Mirko _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

