Hi!

> Es ist einfach müssig, Tagging-Schemen aufgrund irgendwelcher Software-
> Anforderungen auszuwählen. Dafür gibt es viel zu viele Anwendungs-
> möglichkeiten der OSM-Daten, die alle anders funktionieren.
> Die Software muss sich da einfach an das existierende anpassen.
> Es wäre vermutlich recht einfach, osm2psql so umzuprogrammieren,
> dass es mit recyling:...-Tags zurechtkommt, aber genauso hat
> der OSM-Composer nicht die geringsten Probleme damit, das
> osmc:symbol-Tag zu verstehen, dass mit Doppelpunkt-getrennten
> Werten daherkommt.

Das ist aber nur deshalb einfach, weil es eine genau definierte Syntax hat und 
nur für ein einziges Tag für genau einen Anwendungsfall dient. Es ist auch 
Absicht, daß hier nicht das ";" verwendet wird, da es sich nicht um eine 
Listendarstellung handelt sondern z.B. die Reihenfolge und die Anzahl eine 
wichtige Rolle spielen.

Ich halte es für ausgesprochen kontraproduktiv, wenn Programme wie osm2pgsql 
eine Ausnahmebehandlung für einzelne Tags - und die auch noch für nationale 
Spezialfälle - implementieren würden, nur weil es schlichtweg kein Konzept 
dafür gibt, wie Mehrfachwerte konsistent notiert werden können. Da sehe ich es 
als Voraussetzung, erst mal an einem deutlich universelleren Taggingschema für 
Mehrfachwerte zu arbeiten, das mehr als einen Anwendungsfall gleichzeitig 
berücksichtigt, und vor allem Bedeutung, Anwendungsfälle, Regeln für unpassende 
Anwendungsfälle und Auswerteregeln im Wiki zu dokumentieren.

Da stehen wir aber noch total am Anfang.

bye
        Nop

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