Michael Buege schrieb: > Hat er auch gesagt, welcher Art diese versicherungstechnischen Bedenken der > Verlage waren? Ich kann mir gut vorstellen, dass kein Verlag eine Garantie > abgeben wollte, dass solche moeglicherweise lebensrettenden Informationen zu > hundert Prozent korrekt eingezeichnet und aktuell sind. Wenn jemand in einem > Notfall (wann sonst) nach Kartenangabe eine Notrufsaeule sucht und die ist > nach Murphys Law nicht dort, wo sie sein soll, wird der Kartenverlag mit > ziemlicher Sicherheit Probleme bekommen.
Mit dieser Argumentation müsstest du alle "sicherheitsrelevanten" Daten aus OSM heraushalten. Es gibt bereits jetzt schon etliche Notruftelefone an Straßen in OSM und die müssten alle gelöscht werden. Das gleiche gilt für Krankenhäuser, Feuerwehren, Polizeistationen, Hydrantenanschlüsse, sogar normale Telefonzellen, evtl. sogar Hausnummern (wenn der Rettungsdienst ein Haus sucht)... vermutlich lässt sich das soweit fortführen, bis die Datenbank leer ist. Ich sehe da für OSM kein Problem. Dass Juristen (in den Verlagen) typischerweise Angst vor ihrer eigenen Zunft haben und deswegen lieber zurückhaltend agieren ist ja keine Neuigkeit. Gruß, Markus _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

