Hallo,

Torsten Leistikow wrote:
Ja, das sollten wir. Die Grenzen als multipolygon-Relation zu erfassen ist eine
rein deutsche Besonderheit,

Das stimmt nicht.

Ausserdem erfassen wir mit den Grenzen genaugenommen Linien und nicht Gebiete,
so dass auch deshalb schon Multipolygon nicht wirklich passend ist.

Jein; wenn Deine Aussage richtig waere, dann muesste man sich um Enklaven und Exklaven ja keine Gedanken machen, weil es nur um die Linien geht...

Und den wichtigsten Grund hast du ja selber bereits angefuehrt: Mit
Kuestenlinien, Verwalltungsgrenzen der verschiedenen Ebenen und "normalen"
Flaechen hat man es an manchen Stellen auch so schon mit mehr als genug Objekten
zu tun. Wenn man fuer alle moeglichen Zwecke immer alles in die salbe Art von
Relation packt, dann macht das die Sache nicht gerade uebersichtlicher.

Kuestenlinien werden nicht als Multipolygone erfasst. - Auch sonst verstehe ich das Argument nicht. Die Multipolygon-Relation ist unser Datentyp fuer Flaechen, Punkt. Es gibt keine anderen.

Der einzige Grund, eine Grenze nicht als Multipolygon zu erfassen, waere tatsaechlich, wenn man sie wie oben von Dir angedeutet nicht als Flaeche versteht. Aber das bedeutet dann auch, dass man keine Auswertungen a la "liegt <Stadt> in <Land>?" machen kann, weil <Land> nur eine Sammlung von Linien ist.

Vermutlich ist das aber eh relativ akademisch; mit der API 0.7 wird es wahrscheinlich einen Flaechen-Datentyp geben. Ich gehe davon aus, dass Multipolygon-Relationen dann automatisch zu Flaechentypen konvertiert werden. Bei Boundary-Relationen muesste man dann klaeren, ob deren Autoren tatsaechlich mit Absicht eine Flaechen-Auswertung verhindern wollten, in dem Fall sollte man sie nicht konvertieren.

Bye
Frederik


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