Am 04.09.2010 11:31, Peter Wendorff:
On 04.09.2010 11:10, Willi wrote:
Am 04.09.2010 08:59, schrieb Willi:
Meines Erachtens sollte man nie ein Detail ändern, ohne das gesamte
Gebilde angesehen und verstanden zu haben. Dies gilt bereits für
einfache
Garry [[email protected]] schrieb am 4. September 2010 15:11
Läuft dann bei OSM nicht irgendwas aus dem Ruder wenn nur noch Profis
mit umfangreichen Wissen Detailänderungen vorgenommen werden können?
Die Aktualität von OSM lebt vom "kleinen Mann" mit
Detail-Ortskenntnissen und ehr wenig OSM-Fachwissen...
Wieso nur Profis? Ich habe für Sorgfalt plädiert und nicht für Wissen.
Sowohl privat als auch beruflich habe ich häufig erlebt, dass "Profis"
schlampig arbeiten und "Laien" sorgfältig und das Ergebnis
entsprechend und nicht wie eigentlich ursprünglich erwartet war.
Deswegen geht das an meiner Aussage vorbei.
Das ist richtig, aber Garry hat durchaus recht: Nicht umsonst gehen
schon jetzt immer wieder Relationen kaputt. Immer komplexere Gebilde
machen hier aber eben auch das Bearbeiten immer komplizierter.
Der Mapper, der "mal eben" die falsche Straße korrigiert, den Flusslauf
verändert, weil er offensichtlich falsch läuft etc. ist eben verloren,
wenn erst detailliertes Wissen über immer komplexere Schemata gefordert
wird.
Ihm bleiben zwei Optionen (wenn nicht gerade stundenlang Zeit für
Einarbeitungen da ist): Schema durchbrechen und damit aus Sicht anderer
Daten kaputtmachen, oder aber aufhören zu mappen.

Ich persönlich finde beides nicht gut.

Du vergisst die dritte Option: Ein erfahrener Mapper wird durch ein QS-Werkzeug auf den Fehler aufmerksam und korrigiert ihn. Denn das Wiki-Prinzip beruht auch darin, dass jeder seine Stärken zum Projekt beisteuert.

Claudius


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