Hallo. Am Mittwoch 27 Oktober 2010, 12:27:40 schrieb Dietmar: > in vielen offiziellen Straßenlisten von ländlichen Gemeinden Bayerns (aber > z.B. auch 4mal im Augsburger Stadtgebiet) sind die Weiler mit aufgeführt.
Das ist nicht nur dort so. In Ba-Wü gibt es das auch sehr häufig. > Vor Ort sieht man auch auf den neueren Hausnummernschildern unterhalb der > Hausnummer als Straßenname den Namen des Weilers. Genau wie dieser Weiler-Name dann auch in der offiziellen Hausanschrift dieser Häuser auftaucht. > Zur Abarbeitung der noch nicht erfassten Straßen auf Basis der offiz. > Straßenlisten z.B. auf Florians Website http://osm.gt.owl.de/Strassenliste/ > gibt es jetzt mindestens folgende Alternativen: Ja, das wurde schon öfter diskutiert. Ohne befriedigenden Konsens. Daher meine Bitte an dich: Suche dir andere Mapper in deiner Umgebung und einigt euch lokal auf eine Vorgehensweise. Deutschlandweit oder gar völlig generisch wird es keinen Konsens geben, aber im kleinen Kreis wird man sich dann meist einig und man hat zumindest in einem bestimmten Gebiet dann keinen Edit-War. > c) künstliches splitten der Straßen im Bereich um die Häuser des Weilers > und fixe Vergabe des Weilernamens an diesen Straßenbereich (machen wohl > einige andere Kartendienste). > Bewertung: In der Mehrzahl der Fälle wäre das aber falsch. Oftmals ist es kein "künstliches" splitten der Straße. Wenn es mehr als 1-2 Häuser in dem Weiler sind, dann ist der Weg dort und zwar nur dort wo Häuser stehen vermutlich ein "residential" und damit ist er eh gesplittet. > d) anpassen der Straßenlistenauswertung, daß das vorhandensein der Weilers > als Knoten-Objekt place=hamlet ausreicht. > Bewertung: In dem Fall würden auch die Weiler schon als vorhanden > gekennzeichnet, bei denen vor Ort evtl. auch ein echtes Straßenschild mit > dem Weilernamen steht. Und vor allem sagt das nichts darüber aus ob die entsprechende Straße auch gemapped ist. Wenn es eine entsprechend benannte Straße gibt, kann man fast grundsätzlich davon ausgehen, dass der Mapper nicht eine Straße ins nichts gemapped hat sondern diese auch an das Straßennetz angebunden ist. Weiler-Nodes können aus einem Import, Luftbild oder sonstwo her kommen und auch mal einfach in der Pampa liegen. Das sagt nichts über die Vollständigkeit des Straßennetzes aus. > 100% richtig gehts mit keiner Lösung. Das stimmt. Wir haben uns hier lokal für deine Variante c) entschieden, weil wir uns einig waren, dass die Straßen in dem Breich effektiv diesen Namen tragen, auch ohne Straßennamensschilder. Sowohl in der offiziellen Adress-Schreibweise der Anwohner als auch in sämtlichen Straßenlisten und -Suchfunktionen soll dieser Name gleich behandelt werden wie alle anderen Straßennamen auch. Die Straßen in solchen Weilern, deren Adressen mit dem Weiler-Namen gebildet werden, haben (zumindest hier) keine zusätzlichen, abweichenden Namen, Konflikte gibt es also nicht, ein eventuelles "ref" stört ja nicht. Es ist nicht 100% topologisch korrekt, ich kenne aber keine nennenswerten Seiteneffekte und es löst auf einen Schlag alle aktuellen und noch aufkommenden Probleme bei der Behandlung solcher Namen im Sinne eines Straßennamens. Ich weiß dass ich letztes mal geteert und gefedert wurde als ich diese Vorgehensweise empfohlen habe, daher lege ich wert darauf zu sagen dass das nicht "die richtige" Lösung ist sondern unsere hier bei mir in der direkten Umgebung. Gruß, Bernd -- Der Direktor des Springfielder Museums zu Lisa Simpson: "HIERMIT VERBANNE ICH DICH AUS DEM MUSEUM - DICH UND DEINE KINDER UND DEINE KINDESKINDER ... für drei Monate."
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