Am 08.11.2010 10:06, schrieb Steffen Wolf:
> Hallo OSMler,
> 
> halbwegs passend zu der Grenzdiskussion ist mir aufgefallen, dass an der
> Deutsch-Tschechischen Grenze sehr viele doppelte Daten vorliegen. Soweit
> ich das ueberblicke, betrifft das eigentlich nur Baeche und Fluesse.
> Durch einen Import (DIBAVOD) sind die tschechischen Daten da sehr genau,
> weisen Flussbiegungen auf, wo die deutschen Daten nur ziemlich grobe
> Approximierungen bieten.


Hallo,

das Problem kommt mir irgendwie total bekannt vor.
War neulich in der sächsisch-böhmischen Schweiz unterwegs und an der Grenze 
sieht es auch ganz schön wild aus.

http://www.informationfreeway.org/?lat=50.91836258317526&lon=14.392111573932569&zoom=17&layers=0FB0F0

Der Grenzverlauf der deutsch-tschechischen Grenze, wie er da in OSM drin ist, 
ist wirklich nur eine grobe Näherung.
Dann kommt da noch hinzu, dass die Grenze gleichzeitig ein Bach ist (die 
kirnitzsch), aber zusätzlich daneben in den OSM-Daten noch ein extra 
waterway=river existiert.
Da weiß man gar nicht, was man zuerst anfassen soll.

Hängen ja auch viele Relationen dran und so.

Wie ist das eigentlich bei Grenzgewässern? Gehört der ganze Fluss oder Bach zu 
einem Land und erst ab Ufer geht das andere Land los oder hat jedes Land die 
Hälfte des Baches?
Ist es sinnvoll Grenze und Bach auf eine Linie zu mappen? Ich denke eher nicht.

Grüße
Christoph

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