2010/11/18 Felix Hartmann: > On 18.11.2010 08:15, Fichtennadel wrote: >> Preintalersteig Rax. II- > Ja natürlich nicht. Aber selbst in "Bergeerlebnis Schneeberg - Rax von" > Csaba Szépfalusi / Karel Kriz steht hierzu:
:-) Wir verwenden die gleiche Fachliteratur. > Ich würde den Preintalersteig jedoch nur mit T5 bewerten. > Kletter-Schwierigkeit ist nur Stellenweise II, und als Anforderung wird er > generell als längere alpine Klettertour beschrieben, mit einigen > ausgesetzten Stellen. ACK, T5 passt besser. > Klar es gibt viele solcher Steige auch außerhalb des Wallis. Aber wärend > diese in der Schweiz doch recht häufig in Karten zu finden sind, ist das im > Ostalpenraum eine Rarität. In Österreich sind abseits von wahnsinning häufig > begangenen Hochtouren, Routen im T4 bis T6 Bereich eigentlich nicht in > Karten eingezeichnet (vor allem nicht in Kompass oder BEV Karten, die bei > Touristen weniger verbreiteten Alpenvereinskarten sind da noch etwas > ausführlicher). Dass sie lokale Namen haben, bzw erkennbar sind oder > existieren, und teils auch markiert, das streite ich ja gar nicht ab. Eben. Und da sehe ich einen Vorteil von OSM: dort findet man auch T5+T6 Routen eingezeichnet. Ob Mapnik die gleich wie Wanderwege malen sollte steht auf einem anderen Blatt. Mir sind sie auch in Osmarender noch zu dick, dort stimmt aber zumindest die Farbgebung. >> Meiner Ansicht nach ist ein leichter(!) Klettersteig auch ein Pfad [...] > Finde ich nicht, da eben vom SAC eindeutig definiert wurde: "eindeutig" ist das leider nicht definiert: > [...] Ein wesentlicher Unterschied zur leichten > Hochtour liegt darin, dass auf einer T5 oder T6 Route *selten bis nie mit > Seil oder sonstigen Hilfsmitteln gesichert werden kann* und das > entsprechende Gelände absolut beherscht werden muss,.... > > (http://alpen.sac-cas.ch/html_d/archiv/2002/200204/ad_2002_04_18.pdf) Hier widerspricht sich IMHO das Dokument: T5: "Oft weglos, einzelne einfache Kletterstellen bis II","Gute Alpinerfahrung und elementare Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Seil" T6: "Vertrautheit im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln" versus "[...] dass auf einer T5- oder T6-Route (früher BG) selten bis nie mit Seil oder sonstigen Hilfsmitteln gesichert werden *kann*". Abgesehen davon, dass es wohl nur wenig Situationen gibt, in denen *nicht* gesichert werden *kann*, ist oben der Einsatz von technischen Hilfsmitteln ein Merkmal von T5+T6 aber weiter unten die Verwendung ausgeschlossen? Für mich passt die Definition oben, aber der von Dir zitierte erklärende Satz weiter unten im Dokument ist IMHO irreführend. > Es geht also nicht darum ob man einen Klettersteig auch ungesichert begehen > kann, sondern darum ob der Weg künstlich dafür ausgelegt wurde (daher ja > auch der Name "Eisenweg" für Klettersteig) oder ob er noch im natürlichen > Zustand ist. Genau diesen Punkt sehe ich anders und kann das auch aus der Definition nicht rauslesen. In meinem Verständnis geht es bei sac_scale nicht um künstlich oder nicht, sondern um die Schwierigkeit. Daher im Fall von (wie gesagt einfachen Klettersteigen - als Beispiel der Teufelsbadstubensteig, wenn wir schon in der selben Gegend sind) ohne Klettersteigset: sac_scale T5, mit Klettersteigset via_ferrata_scale=B-. > Wobei mich die inflationären Sonntagswanderwege die als T4 bezeichnet > werden, viel mehr stören. +1, da gibt's die meisten Fehler. > Meiner Ansicht muss daher vor allem in JOSM statt > dem Namen eben einfach nur T1-T6 auswählbar sein +1. Das halte ich für eine gute Idee. Wie kann man an die Template in JOSM ran? Trac ticket? lG, Georg _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

