Am 27.05.2011 11:47, schrieb Wolfgang:
Hallo,
[...]
ich glaube nicht, dass es möglich ist, ein Tool zu schreiben, dass den ständig
in Bewegung befindlichen "OSM-Way-of-tagging" bändigen, verwalten oder aktuell
auswerten kann. Dafür sind wir zu dynamisch, und das ist letzen Endes auch gut
so, auch wenn einem die eine oder andere Tendenz gegen den Strich geht. Ein
solches Tool würde zwangsläufig immer hinterher hinken und niemanden so
richtig glücklich machen.
Dass das Tool eher zurückhinken würde, ist erstmal klar - aber das
Problem haben wir momentan auch, verstärkt und verteilt über
verschiedene Renderer.
Wenn die Entwickler der Render-Engines nicht noch diesen Zwischenschritt
aufwändig immer wieder anpassen müssten, könnten Kapazitäten für ein
Gemeinsames Tool, das eben diese Aufbereitung vornehmen kann, frei werden.
Klar - wenn dann doch jeder sein eigenes Süppchen kocht und Updates
lieber lokal in Mapnik oder sonstwo einpflegt, ist nichts gewonnen.
Auch die heutigen Tools wie osmosis, osm2postgresql etc. haben (subjektive)
Schwachstellen, die dem einen oder anderen Wünche übrig lassen. Für den
Standardfall ("mal eben") sind sie Klasse, und manche Funktionen geradezu
unverzichtbar, aber manchmal muss man eben selbst zur 132-Tasten-Maus greifen.
Das ist richtig - aber gerade bei osmosis gibt es doch mittlerweile
einige (wenige) Beispiele für Module, die angepasst auf bestimmte
Vorgänge sind: Datenbank-schreiben in verschiedenen Formaten z.B.
Was wir aus meiner Sicht brauchen, ist endlich eine benutzbare X-Api, mit der
es möglich ist, im Vorfeld zu filtern, was man aus der DB braucht. Für eine
weltweite Karte aller Eisenbahnverbindungen muss man zur Zeit das Planetfile
laden, obwohl man nicht mal 1% davon braucht.
Da stimm ich dir voll zu - und sicherlich ist auch (J)XAPI ein
Puzzleteil auf dem Vorverarbeitungs-Layer.
Mehrgleisige Strecken mit einer Relation zusammen zu fassen sollte nicht das
Problem darstellen.
Also wenn ich sehe, wie oft Buslinien zerreißen - ich befürchte, das
wird bei Bahnstrecken auch nicht viel besser sein (abgesehen davon, dass
sie bisher möglicherweise seltener angefasst werden).
Das aber führt dazu, dass auch hier wieder Fehlertoleranz verlangt ist -
wieder ein schwieriges Thema.
Gruß
Peter
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