Am 26. September 2011 12:22 schrieb Martin Simon <[email protected]>: > Moin! Ich finde es super, daß ihr euch dieses.Themas annehmt und die > Richtung der Diskussion gefällt mir gut. > > Ich habe im Moment wenig Zeit, um hier mit zu wirken, möchte euch aber > bitten, auch gleich das Adresstagging im Karlsruhe-Schema mit zu > berücksichtigen. > Ich tagge seit kurzem auch addr:suburb für Stadtteile und auch für einer > Gemeinde angehörende Dörfer (iirc nach einem Vorschlag von Martin hier auf > der Liste).
echt? Meinst Du mich? Ich sehe das eher so, dass Stadtteile, die eigentlich Dörfer waren, und nach wie vor räumlich getrennt sind, eher als village oder hamlets getaggt werden sollten. Ich schliesse allerdings auch nicht vollständig aus, dass ich das vor einiger Zeit evtl. anders beantwortet hätte. Seht Euch z.B. Tübingen an, das ist ganz in diesem Sinne getaggt (sind alles Ortsteile): * http://www.openstreetmap.org/browse/node/702563390 -- ist ein kleiner Weiler, m.E. strukturell nach wie vor abgetrennt * http://www.openstreetmap.org/browse/node/29563342 -- ist eine Wohnsiedlung der 70er Jahre, suburb passt * http://www.openstreetmap.org/browse/way/4868937 (irgendwie stehe ich da zwar in der history als letzter Bearbeiter, aber die Struktur des Mappens (polygon) ist nicht von mir, s. Versionen 1-10, ich verkaufe Euch da nicht mein eigenes Mapping als state-of-the-art ;-) ). Lustnau war mal ein echtes "Dorf" ist das aber m.E. nur noch rudimentär, und ist räumlich zusammengewachsen, daher finde ich suburb passend. http://www.openstreetmap.org/browse/node/29559030 (ist als village getaggt, ist historisch und strukturell klar ein Dorf aber ist auch ein Stadtteil von Tübingen) Über die relation der Gemeinde (admin_level=8) sieht man, dass es sich um Stadtteile handelt: http://www.openstreetmap.org/browse/relation/167128 nebenan in der Gemeinde Kusterdingen: http://www.openstreetmap.org/browse/node/416379498 Immenhausen ist als village getaggt, ist aber Teil der Gemeinde Kusterdingen. Historisch ein eigenständiges Dorf (was sich nach wie vor strukturell erfahren lässt). Wikipedia weiss dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Immenhausen_(Kusterdingen) "Die Gemeinde Kusterdingen besteht aus den Ortsteilen Immenhausen... . Die offizielle Benennung der Ortsteile erfolgt in der Form „Kusterdingen-…“, sie sind räumlich mit den früheren Gemeinden gleichen Namens identisch. Die Gemeinderatswahl erfolgt in Kusterdingen nach dem System der Unechten Teilortswahl, dementsprechend bilden die Ortsteile als Wohnbezirke bezeichnete Wahlkreise. Mit Ausnahme des Ortsteils Kusterdingen sind alle Ortsteile Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit eigenem Ortschaftsrat und einem Ortsvorsteher als dessen Vorsitzenden." Die Lage ist also noch ein bisschen komplizierter: "Die unechte Teilortswahl ist eine Sonderregelung im Kommunalwahlrecht von Baden-Württemberg, die eine ausreichende Repräsentation der einzelnen Ortsteile im Gemeinderat sichern soll. Dabei treten Kandidaten in verschiedenen Wahlkreisen an (z. B. Teilorten oder Wohnbezirken) und können dennoch von Stimmberechtigten aller Teilorte gewählt werden. Daraus leitet sich die Bezeichnung unecht ab." Ob und wie wir das (Wahlrecht) in OSM abbilden wollen, stelle ich hier erstmal zur Diskussion. Um die Hauptorte zu kennzeichnen (in den obigen Beispielen geht das über den Namen implizit) könnte/sollte man ggf. eine Rolle admin_centre zuweisen. Gruß Martin _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

