Am 5. Oktober 2011 16:09 schrieb Jochen Topf <[email protected]>: > OSM ist ein Community-Projekt. Da muss das, was der einzelne will schon mal > zurück stehen gegenüber dem, was viele wollen. Solange OSM noch klein war, > spielte das keine große Rolle. Aber das ändert sich und wird sich auch in > Zukunft weiter ändern.
+1 > Wenn wir alles wollen und alles erlauben, dann werden > wir auf Dauer nur im Chaos versinken und nichts erreichen. Ab und zu muss man > schonmal einen Kompromiss eingehen können. Wo genau diese Linie ist zwischen > der Offenheit und irgendwelchen Einschränkungen, das muss die Community > gemeinsam entscheiden. Dafür gibt es Diskussionen wie diese hier. +1 Bei Telecom-verteilern sehe ich diese Grenze allerdings noch nicht überschritten. 1. Eines der Kriterien ist für mich der Maßstab: die Verteiler sind durchaus im Rahmen dessen, was wir allgemein eintragen (vor allem als Node). Als Gegenbeispiel wäre es z.B. nicht sinnvoll, Gebäude in hoher Detaillierung einzutragen, damit meine ich hunderte/tausende von Nodes, weil jemand die einzelnen Steine einträgt oder Fugen und Versprünge im Zentimeterbereich, oder weil die Türfalze gemappt werden. 2. Die Natur der Verteiler ist geeignet für die Art der OSM-Datenbank (ortsfest, halbwegs beständig, mit Koordinate beschreibbar im Gegensatz z.B. zu Klimadaten, Luftqualität oder anderen Rasterdaten) 3 .Telekommunikationsinfrastruktur zu mappen interressiert sicherlich einige Leute in der Community und ist nicht völlig aus der Luft gegriffen. 4. Auch die Analogie zu power, wo derartige Strukturen bereits eingetragen werden: http://taginfo.openstreetmap.org/tags/power=cable_distribution_cabinet#wiki spricht m.E. dafür, dass man niemanden daran hindern sollte, das einzutragen. Erstes und zweites Kriterium sind allgemein anwendbar, die Relevanz (3 und 4) sollte man m.E. eher großzügig auslegen. Solange die Leute von Hand mappen ist das kein Riesenproblem. Ein Problem sind schon eher diejenigen, die Daten aus anderen Quellen "einkippen", vor allem, wenn die Daten nicht geeignet aufbereitet worden sind (z.B. landuse-Daten, wo Kurven pro Objekt in zig bis hunderte bis tausende Nodes umgewandelt wurden, wie ich es kürzlich in Nordspanien und Norditalien gefunden habe). Gruß Martin _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

