So schön ein eigener Rendering-Stack auch ist, für den angesprochenen Anwendungsfall der Apps halte ich einen kleinen Tile-Proxy für die einfachere und stabilere Lösung. Die Nutzer der Apps werden keine tagesaktuellen Daten als oberste Priorität haben und der angebotene Kartenstil scheint ja zu reichen. Das Datenvolumen sollte sich damit deutlich reduzieren lassen. Das Rendering-System funktioniert halt umso effizienter, je größer es ist und je mehr Nutzer es gibt.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass das die OSMF erfolgreich solch einen Proxy kommerziell anbieten könnte, um damit einen Teil ihrer Kosten zu bezahlen. So ähnlich wie es auch die Wikipedia macht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Weiternutzung#Live-Mirrors

Grüße Tim

BTW: Ich dachte bis jetzt immer, dass der Server yevaud alle Tiles ausliefert (700 Tiles/sec), nun scheint er Unterstützung durch den Server Albi bekommen zu haben, der so 240 Anfragen pro Sekunde bekommt und einen gewissen Teil beantworten kann.
http://munin.openstreetmap.org/openstreetmap/albi.openstreetmap/squid_requests.html
Berichtigt mich bitte wenn ich da falsch liegen und es weitere Downloads gibt.


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