Am 08.01.2012 21:25, schrieb [email protected]:
Wenn ein Fluß durch einen See läuft, ist das aus meiner Sicht ein ganz
normales Mappen - bis auf das Tagging mit "artificial" natürlich. NHD
scheint hier diese künstlich erzeugten Wege für die Wasserläufe eben als
"artificial" markiert zu haben. Leider wurde das beim Import wohl
übernommen.
eich des Clear Creek Reservoirs
Die Flusslaeufe durch Seen hindurch sind eine grosse Hilfe, weil man
so eben die Flusslaeufe verfolgen kann. Oft hoeren die Flusslaeufe am
Anfang eines Sees auf und setzen sich am Abfluss fort.
Meines Wissens muss bei NHD eine Rules-Dateil verwendet werden.
Vielleicht war die ja unzureichend.
Das sind nur einige wenige Beispiele. Die Daten von NHD sollen ja
ziemlich exakt sein, aber wenn die Skripte zum Konvertieren fehlerhaft
sind oder falsch eingesetzt werden, dann hilft das alles nichts.
Irgendwie ist man ziemlich machtlos, wenn man nur Bing und die
vorliegenden Daten hat. Rigoroses Löschen kanns nicht sein, weil u. U.
Relationen anschliessend defekt sind oder ähnliche Effekte.
Nur um Mißverständnissen vorzubeugen: Mit "Putzen" meinte ich nicht, die
Daten zu löschen, sondern vielmehr die Tags zu korrigieren.
Das ist schon klar, aber manchmal wird es nicht ohne gehen. Trotzdem
erschliesst sich mir der Sinn von "Submerged Streams" nicht.
Schliesslich wird das gemappt, was wir sehen, also irgendwie
gegenstaendlich vorhanden ist. Ausnahmen sind Grenzverlaeufe. Handelt
es sich um historische Flusslaeufe, die Staudammprojekten zum Opfer
fielen, so muesste man die als historic oder so taggen.
Für Revisionsarbeit wird ein Staubecken durchaus mal abgelassen, und
dann tritt der alte Flusslauf wieder zum vorschein und hat auch die
Funktion das
Restwasser abzuleiten. Ausserdem gibt so ein Flusslauf im Querschnitt
die jeweils tiefste Stelle des Beckens wieder.
Und als Taucher/vom U-Boot aus kann man den Verlauf auch sehen - Deine
ganzen Argumente passen also nicht so ganz.
Als Vergleich müsste man da ehr die meist ausgetrockneten Flussläufe in
den trockengebieten heranziehen.
Skipisten kann man übrigens während der schneefreien Zeit auch kaum
sehen und werden da nicht als "historic" gemapped.Umgekehrt das gleiche bei
Strassen die im Winter nicht freigeräumt werden.
Analog zu abandonded railways.
An der Stelle mal wieder der Hinweis:
disused: Strecke ist stillgelegt muss am freigehalten werden um
gegebenenfalls die Strecke reaktivieren zu können
abandoned: Strecke ist aufgegeben und kann nicht einfach reaktiviert
werden (nur mit neuen Genehmigungsverfahren, Planfestellung etc. als hätte
es diese Strecke nicht gegeben.
In beiden Fällen spielt es keine Rolle ob dort noch Gleise liegen und ob
diese noch benutzbar sind, da sollte separat getaggt werden (rail=no,
rail = unuseable
o.ä.).
Garry
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