am Freitag, 13. Januar 2012 um 11:09 schrieb Norbert Kück: > Es kann m.E. nicht darum gehen "was wir wollen", sondern die Ortsteile > offiziell heißen. Das wird regelmäßig in Gesetzen oder Verordnungen > festgesetzt. OSM sollte sich da eigener Kreativität komplett enthalten.
Wobei es aber auch Unterschiede zwischen amtlich und postalisch gibt. Beispiel: Gemeinde A mit Hauptort A (PLZ 12345). Es gibt in der Gemeinde A einen Ort B (wird in allen Verordnungen so genannt, steht auf der Website etc.). Postalisch korrekt läuft das ganze aber unter '12345 A', auch wenn alle '12345 B" benutzen. Hin und wieder sieht man mal die Variante mit 'OT' also 'OT B, 12345 A'. Ich bin eindeutig für die Variante '12345 B' da diese genauer ist. Wenn mich jemand in B besuchen will, soll er ja nicht erst nach A fahren und dort fragen. Jans Beispiel ist auch nicht so leicht. Travemünde ist zwar ein Stadtteil von Lübeck, hat aber eine gewisse Sonderstellung, da der 'Ort' rund 20 Kilometer von der eigentlichen Stadt entfernt ist. Viele Einheimische reden nur von Travemünde von Lübeck-Travemünde. Auch für viele Urlauber ist das einfach 'Travemünde'. Noch schwieriger wird es dann mit den Dörfern Brodten und Teutendorf. Diese gehören zu dem Stadtteil 'Travemünde', bilden jeweils Stadtbezirke und sind aber noch als separate Dörfer zu erkennen. Christian _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

