Am 15. März 2012 01:54 schrieb Stephan Wolff <[email protected]>: > Am 14.03.2012 20:17, schrieb Frederik Ramm: > Mich stören solche Relationen nicht. Im Gegensatz zu großen Grenz- oder > Routenrelationen, die häufig schwer lösbare Konflikte beim Hochladen > verursachen, dürften ähnliche Probleme bei Sammlungen von POIs sehr > selten sein.
wenn man die Relationen auswerten will (z.B. die Tags an die Einzelobjekte hängen) dann muss man dazu für jede Relation nochmal die Objekte durchgehen und die passenden raussuchen, das dauert. Je weniger Relationen z.B. in den Diffs sind, um so schneller werden die von osm2pgsql eingelesen. > Die Zusammenfassung von gleichen Tags in einer Relation erspart die > Wiederholung dieser Daten an allen Einzelobjekten. gleichzeitig tendieren sie dazu, weniger transparent zu sein, d.h. es besteht die Gefahr, dass tags an die Relation gehangen werden, die nicht für alle Teile zutreffen, oder dass tags von der Relation gelöscht werden, weil sie für einen kleinen Teil der member nicht zutreffen. > Die Relationen verwenden das "name"-Tag für eine Beschreibung der > Relation. .... Diese "name"-Missbrauch betrifft nicht speziell > diese Relationen, sondern ist weit verbreitet. Leider wird bei JOSM nur > "name", "ref" und "note" als Text in der Relationsliste angezeigt, aber > nicht "description". description tendiert dazu, sehr lang zu sein. Man könnte die "Stolpersteine in Frankfurt am Main" hier auch in note:de oder so setzen (wird AFAIK allerdings auch nicht angezeigt in JOSM). > Die gesamte Aufschrift der Stolpersteine in einzelnen Tags zu erfassen > (memorial:birth, memorial:death, ...), finde ich unpassend. man könnte es auch gesammelt in inscription packen, aber wenn die Leute es lieber strukturiert erfassen, warum nicht. > Lebensdaten von Personen und Volltexte von Gedenkstätten oder Infotafeln > sind keine Geodaten. Vermutlich wird eine Stolperstein-Karte > die einzige Anwendung sein, die diese Daten verwendet. Diese Anwendung > könnte dann auch eine externe Datenbank lesen. Volltexte von Gedenksteinen und Infotafeln (je nach Länge, es gibt ja auch eine Zeichenbegrenzung in den Werten, oder?) werden sicherlich verschiedene Anwender nützlich finden, (sofern das Urheberrecht die Wiedergabe gestattet). Ausgerechnet mit den Stolpersteinen jetzt eine Relevanz-Debatte anfangen zu wollen finde ich übertrieben. Wir haben derzeit ca. 5823 nodes mit Stolpersteinen in der db, die von ungefähr 170 Leuten eingetragen/angefasst wurden (Angaben von hier: http://taginfo.openstreetmap.org/keys/memorial%3Atype#overview ). Das sind alles Mapper, denen man mit solchen Forderungen auf die Füße tritt. Und auch von einem anderen Standpunkt aus betrachtet: selbst wenn das keine Gedenksteine wären, sondern einfach nur "seltene, goldene" Pflastersteine, dann würden viele Mapper das vermutlich schon taggen, z.B. auch zur Orientierung. _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

