Hallo Roland,

Am 17. April 2012 09:17 schrieb Roland Olbricht <[email protected]>:
>
>> Ich frage mich immer noch, warum man nicht besser bestehende Query
>> Sprachen wie XAPI und SQL (bzw. OGC's OQL) nimmt und ausbaut, anstelle
>> eine eigene zu entwickeln?
>
> Kurz und knapp: Imperative Programmierung steckt hinter Java, C, C++, 
> JavaScript, Python, Perl, Objective-C und weiteren. Damit kennt und versteht 
> nahezu jeder Programmierer dieses Konzept auch im Detail, und mögliche 
> Fehlermeldungen einer weiteren imperativen Programmiersprache ergeben sofort 
> Sinn.
>
> Siehe auch den Tagungsband zur FOSSGIS 2012,
> http://www.mapmedia.de/jthomsen/FOSSGIS_Tagungsband/
> und dort im Kapitel "Overpass API" ab Seite 122, Abschnitt "Abfragesprache".
>
> Das ist durchaus eher knapp gehalten, auf Anfrage führe ich das aber auch 
> weiter aus. Ich schreibe lieber Software anstatt zu philosophieren. Ebenso 
> wollen die meisten Benutzer lieber ein Benutzerhandbuch statt einer 
> Meinungs-Kolume. Siehe auch
> http://www.joelonsoftware.com/articles/fog0000000018.html
>
> Zur Problematik von SQL als öffentlicher Schnittstelle noch der folgende 
> Comicstreifen
> http://xkcd.com/327/

Roland schrieb:
> Ich schreibe lieber Software anstatt zu philosophieren.

Ich auch :-O

Dann schau dir ev. mal das Filter Encoding [1] an. Ist ein sauber
dokumentierter Standard, eine Art "imperativer" WHERE-Teil abgeleitet
von OQL. Ist bereits in einiger SW (auch Open Source) implementiert.
Das wäre ev. eine Vorlage für eine weitere "concise QL" :->

Betreffend Benutzern wäre da noch wie gesagt das XAPI zu erweitern,
womit bereits viele (imperative) Anfragen abgedeckt würden -
namentlich mit OR und '~' regex (vgl. mein anderer ganz Thread).

-S.

[1] http://www.opengeospatial.org/standards/filter

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