Am 25. Juni 2012 19:02 schrieb Manfred A. Reiter <[email protected]>: > Einige SchuelerInnen hatten das sehr sehr sehr exakte gemacht und damit > eine Grenze (in JOSM oder wo auch immer ... Meldung mehr als 2000) > ueberschritten.
Diese Grenze betrifft die Anzahl von Nodes in einem Way, derzeit 2000. Bei Küstenlinien ist das weiters kein Problem, einfach ungefähr in der Mitte (oder wo es sonst Sinn macht) in 2 oder mehr Teile teilen. (Punkt selektieren und "p" drücken). Das ist ja meistens sowieso keine einzelne Linie (way) sondern eine Reihe von ways hintereinander (sofern es nicht kleinere Inseln oder so sind). Wie genau man die Küstenlinien am besten mappt, ist nicht ganz klar (prinzipiell ist unser Motto wohl "so genau wir können und wollen"). Küstenlinien sind fraktal (je genauer man schaut, um so detaillierter und länger werden sie, theoretisch kann man jedes Sandkorn ansehen), die maximale Detaillierung wird praktisch durch die zur Verfügung stehenden Informationen vorgegeben. Allerdings ist durch die Gezeiten die AFAIK "zufällig" im Bild festgehaltene Position der Land-Wasser-Grenze (je nach Ort kann der Unterschied von Ebbe und Flut erheblich sein) eine sehr gute Genauigkeit wohl öfters nicht gegeben, auch wenn man viele Punkte verwendet. Bei Terceira ist das aber wohl weniger ein Problem, sieht so aus als wäre das viel Steilküste: http://www.flickr.com/photos/26034413@N04/2452135950/ da machen Gezeitenschwankungen von ungefähr einem Meter, wie man sie dort hat, praktisch nichts aus: http://tides.mobilegeographics.com/locations/161.html D.h. man kann das m.E. ruhig so präzise machen, wie man Lust hat und die Bilder hergeben. Gruß Martin _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

