Am 04.07.2012 20:09, schrieb Martin Koppenhoefer:
Am 4. Juli 2012 17:17 schrieb aighes <[email protected]>:
Das ist nicht immer sinnvoll. Bspw. weil die Straßenverhältnisse global sehr
unterschiedlich sind und sich das leider nicht immer in den Tags
widerspiegelt. Eine primary in Afrika sieht anders aus als hier bei uns, ist
aber vollkommen richtig als primary getagt, sollte aber anders behandelt
werden.

verstehe ich nicht. Klar sieht eine primary in Afrika ggf. anders aus
als eine in Mitteleuropa, aber inwiefern sollte die deswegen anders
behandelt werden?

Das Netz fürs Routing ist halt das, was es ist. Entweder gibt es eine
kleinere Alternative, dann wird man die mit dem Fahrrad nehmen wollen,
oder es gibt keine Alternative, dann wird man so oder so die Primary
nehmen müssen. Mit dem Auto wird man wohl die größere Straße haben
wollen. Ob das dann eine Sandpiste durch die Wüste ist (da gibt es
dann sowieso kaum Alternativen) oder eine 4-spurige Asphaltstraße ist
prinzipiell egal. M.E. wird sich einheitlicheres Tagging vor allem
dann einstellen, wenn es auch Anwendungsmöglichkeiten (sprich
abgeleitete Karten) gibt.
Das Verkehrsaufkommen ist bspw. komplett anders. In Mitteleuropa würde ich als Radfahrer primarys meiden, wo es sinnvoll geht. In vielen anderen Ländern sieht das komplett anders aus. Wenn man nur eine Straße hat, ist es ohnehin egal. Aber wenn man mehrere zur Auswahl hat ist es eben schon ein Unterschied, ob ich primarys beforzugen sollte, weil die am besten mit dem Rad befahrbar sind oder ob ich eher Nebenstraßen bevorzuge, da diese ebenso gut ausgebaut sind und nur mäßigen Verkehr bieten.

Henning


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