Am 27.11.2012 11:42, schrieb Martin Koppenhoefer:
Am 27. November 2012 11:20 schrieb Henning Scholland <[email protected]>:
winter_service und snowplowing=yes/no sagen doch das gleiche aus, bzw. wenn
winter_service=yes, dann wird auch der Schnee geräumt und wenn der Schnee
nicht geräumt wird, dann ist auch winter_service=no. Hier sollte dein
Proposal besser strukturiert sein. snowplowing=heated hat dagegen eine
zusätzliche Information.

Allgemein halte ich es für schwer, winter_service zu taggen, da er nach
Prioritäten abläuft. Bei Dauerschneefall reicht die Kapazität nur aus, die
Hauptstraßen frei zu halten, schneit es nur über Nacht, kann es durchaus
sein, dass bis zum Abend auch die Wohnstraßen geräumt sind. So etwas
dynamisches in ein starres tagging zu gießen halte ich für nicht sinnvoll
bzw. die priorität ergibt sich aus der highway-Klasse.

das hängt auch sehr von der Stadt ab (die entscheidet AFAIK, ob und
vor allem in welchem Umfang es Winterdienst gibt). In Berlin z.B.
erinnere ich mich, dass dort Wohnstraßen zumindest teilweise gar nicht
geräumt wurden (d.h. dass es dort nach einigen Tagen Kälte alles
vereist war), während die Hauptstraßen und die Zuwegungen zu
Krankenhäusern etc. immer schnell geräumt wurden.
Ja, das hängt auch sehr von der erwarteten Menge an Schnee an. Mein Eindruck ist: Je schneesicherer, desto mehr wird geräumt.

Wenn jemand Lust
hat, kann er natürlich auch erfassen, dass die Straße jetzt gesperrt ist.

-0.5, solche kurzfristigen Informationen wären besser in einer
Event-DB oder einem anderen dynamischen Service aufgehobe finde ich.
In den Daten würde es m.E. ausreichen einen Hinweis zu haben, dass die
Straße nur bei entsprechenden Wetterbedingungen befahrbar ist. Wobei
auch der Unterschied gemacht werden muss, ob es sich um ein
Befahrverbot handelt, oder ob man halt ohne Geländefahrzeug und
Schneeketten (bzw. Kettenfahrzeug) nicht durchkommt. "Access" und
Subtags sind legale Beschränkungen, keine Beschreibung eines
physischen Zustands.

Das war so gemeint, dass man entsprechende access-Tags setzt, wenn die Straße gesperrt ist und sie wieder entfernt, wenn die Straße wieder frei ist.


Das würde ich dann aber auch mit einem access=no machen, da an den Sperren
in der Regel entsprechende Schilder stehen.

welche Schilder stehen da? Ist das Betreten dieser Straßen dann auch
für Wanderer verboten? Wenn nicht ist ein pauschales access=no zu weit
gesprungen.
Ich hab es bisher nur in Norwegen an den Wintersperrenschranken gesehen. Da war ein Z250 dran, also eher vehicle=no. Muss mal dann im konkreten Fall schauen.

Henning


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