1) Dabei denke ich an folgende Lösung: Viele Leute ohne OSM Kenntnisse laden georeferenzierte Fotos auf einen Server, "OSM-Experten" werten diese aus und tragen den Extrakt entsprechend in OSM ein. (Evtl. auch als Diskussions-Idee für Karlsruhe-Treffen gedacht... ich kann da voraussichtlich jedoch nicht selbst hin.)

2) Warum und wie?
Laut OSM-Wiki-Startseite gibt es 1 Million eingetragene OSM-Mitglieder, d.h. prinzipiell Interessierte. Gemäß einer Studie http://www.mdpi.com/2220-9964/1/2/146 sind 60% ohne einen einzigen Edit wieder weg. D.h. rund 600.000 Leuten war es zu schwierig irgendetwas zu OSM beizutragen, trotz Wiki und Potlatch. Diesen Leuten müßte man eine einfache Möglichkeit geben mitzumachen, z.B. mittels Android-App und entsprechender Infrastruktur die dann alles "Komplizierte" erledigt. 1.000 OSM-Experten, die in ihrer eigenen Umgebung schon jede Sitzbank, etc. eingetragen haben und nicht mehr wissen was sie sonst tun sollen können die Fotos dann auswerten und perfekt in OSM einpflegen.


3) Im August habe ich das schon in etwa so auf der Franken-Liste geschrieben, ja. Erkenntnis war, daß es ein paar teilweise geeignete OSM-Programme für Android gibt, die jedoch auch zum direkten Editieren gedacht sind. z.B. Vespucci, danach habe ich noch OSMTracker und Geopaparazzi entdeckt. Geopaparazzi kommt der benötigten App schon nahe, ist aber nicht auf Arbeitsteilung ausgelegt.

4) Hat jemand die Möglichkeit eine entsprechende Infrastruktur aus "App", Server und JOSM-Plugin zu erstellen, zu betreuen und entsprechend auftretender Schwierigkeiten anzupassen?

5) Einfach ist das sicher nicht, z.B. gibt es Klärungsbedarf wie man die Themen Anonymität, Umgang mit Störern/üblen Bildern, Feedbackmöglichkeit, Urheberrecht, Zugriffsschutz behandelt. (Wobei mir schon ein paar Lösungsansätze eingefallen sind.)


freundliche Grüße,
Andreas

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