Hallo Frau Mitschke,

erstmal ein Herzliches Dankeschön für die ausführliche Erklärung der 
Möglichkeiten!!!

> -----Original Message-----
> From: Ute Mitschke [mailto:[EMAIL PROTECTED]
> Sent: Friday, July 27, 2007 11:11 AM
> To: [email protected]
> Subject: Re: [Frame-User-Talk] Sind Scripte und Apis
> auchbeistrukturiertemFMweiterhin einsetzbar?
> 
> Ich ganz persönlich bevorzuge EDDs, in denen ganz konkrete Formatnamen
> für verschiedenen Element-Kontext zugewiesen werden. Das 
> macht deutlich
> mehr Arbeit beim Gestalten des EDD, weil jeder nur denkbare Kontext
> logisch abgebildet werden muss und es nicht iterativ angegeben werden
> kann. Und es erfordert weiter, dass später in der Dokumentvorlage alle
> diese Formate ganz konkret eingerichtet werden müssen, um die
> Formatierung zu realisieren.
> Das hat den Vorteil, dass ich mit der Veränderung der
> Formateigenschaften in der Vorlage bereits ein komplett anders
> aussehendes Dokument erhalte und dass die Nutzer sich nicht in das EDD
> reindenken müssen, sondern das tun, was sie eh können - 
> nämlich Vorlagen
> bearbeiten und Formate verändern/anpassen.

(Ich hoffe, ich hagbe Sie richtig verstanden. Entweder ich arbeite mit 
benannten Formaten, oder ich weise beliebig viele Eigenschaften den Elementen 
bzw. den Attributen zu. Und beides sollte man aus Übersichtsgründen nicht 
mischen.)
Da Sie Entwicklungsarbeit für andere machen, kann ich Sie sehr gut verstehen, 
weil Ihre Kunde es damit leichter haben kleine Änderungen auf die gewohnte Art 
umzusetzen.
Ich werde mich in die EDD reinarbeiten und die Kontextvariante umsetzen.

> Beim Einsatz von Formatänderungslisten wird die konkrete Formatierung
> schon im EDD festgelegt und es können einige logische Angaben 
> verwendet
> werden, die die Gestaltung deutlich einfacher machen. Als Nachteil
> empfinde ich hier, dass die Nutzer sich in die EDD-Logik einfinden
> müssen, um mal eine Schriftart oder eine Zeichengröße zu 
> verändern. Und
> auch wenn es gut möglich ist, zu den Formatänderungslisten dann auch
> konkret Kontext mit benannten Formaten zuzuordnen, kann es passieren,
> dass sich das dann beißt (wenn man dran rumbastelt) und nicht mehr die
> gewünschte Formatierung herauskommt. 
Das habe ich verstanden und werde nur die kontextabhängige Variante umsetzen.

 
> Aus Ihrer Beschreibung erkenne ich, dass Sie das tun - also einerseits
> Formateigentschaften aus Formatänderungslisten modifizieren und
> andererseits mit benannten Formaten arbeiten wollen. Mir ist 
> nicht klar,
> warum Sie das tun wollen.

Ich habe einfach Mal herumprobiert nach dem Motto: Entdecke die Möglichkeiten


> Wenn Sie das tun, ist mir allerdings klar, dass Sie das 
> Bedürfnis haben,
> Formate zu reduzieren auf das Maß der verwendeten.

Gelle :-)
Wievile benannte Formate braucht man mindestens? Wenn ich ein Format über die 
Formatänderungsliste modifizieren will benötige ich doch auch Ausgangsformate?

> Wenn Sie ohne XML arbeiten würden, würden Sie vermutlich mit Vorlagen
> arbeiten und dem Inhalt die vorhandenen Formate zuweisen und 
> alles wäre
> gut. Wenn Sie mit XML arbeiten und da werden Formatänderungslisten
> genutzt, dann kann das Dokument nicht mehr unter dem gleichen
> Blickwinkel betrachtet werden, weil nicht mehr die Vorlage zu 100% die
> Entscheidung über die Gestaltung hat, sondern die Anweisungen 
> im  EDD in
> den Formatänderunglisten die Aufgabe übernehmen.

Die Bausteine werden über das Redaktionssystem automatisch und nur in xml 
abgelegt.

> Und eigentlich haben Dokumente, die mit XML gestaltet werden den
> Vorteil, dass Sie sich (außer in der Implementierungsphase) überhaupt
> garnicht mehr um Formate kümmern müssen, weil die von allein 
> zugewiesen
> werden, Sie also den Fokus nur noch auf die inhaltliche Gestaltung und
> auf die Strukturerstellung legen müssen.

Und das incl. dass ich mich fortan nicht mehr um Sprachen kümmern muss, da mich 
das System in dieser Hinsicht sehr gut unterstützt.
 
> Im Hinblick auf die Verwendung für verschiedene Sprachen, sind EDD mit
> Formatänderungslisten - wenn es keine speziellen Sprachattribute gibt,
> die den Kontext exakt regeln - aus meiner persönlichen Sicht eher
> anstrengender zu verwalten, da dann für jede Sprache ein EDD, anstelle
> einer sprachzugeordneten Dokument-Vorlage anfällt.

Es gibt die Sprachattribute in den Formatänderungslisten. Diese waren in der 
Standard-EDD des Systems drin, mussten aber angepasst werden. Z. B. sind selbst 
die ausländischen Begriffe teilweise falsch gewesen!

> 
> Ergibt mein Geschreibe Sinn für Sie?
 Und wie!  Ehrlich!

Eine hoffentlich abschließende Frage hätte ich noch, obwohl das bereits ein 
Haufen Holz war, was Sie da geschrieben haben.

Gibt es sowohl die Möglichkeit neues als Kontexte anzulegen, oder alternativ 
vorhandenes über die Änderungslisten zu modifizieren und wenn ja, wann macht 
was Sinn?

Liebe Grüße aus dem Schwarzwald und ein schönes Wochenende
Harald Zimmermann
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