* Eduard Refinus ([EMAIL PROTECTED]) wrote/schrieb:
> Die anderen �u�ern Bedenken wie Fehlen von Kompatibilit�t
> mit allen Hardwareteilen oder dass auf Linux nicht alle
> Spiele laufen, die auf Windows zugeschnitten sind.
Naja. Sie haben recht. Unter Linux l�uft zun�chst mal kein einziges
Programm, das aus der Windows-Welt kommt. Tragisch: Es gibt Leute, die
k�nnen sich �berhaupt nicht vorstellen, wie sowas sein kann. Es ist doch
noch der selbe PC, warum laufen die Programme nicht mehr?
> - /boot (etwa 16 MB)
> - /swap (etwa 128 MB)
> - und der Rest f�r /
Zun�chst: /swap gibt es nicht. Es gibt zwar Swap-Partitionen, auf die
greifst Du als Nutzer aber nicht zu, und siehst daher auch keinen Mountpoint
daf�r.
> Soweit so gut.
> Weiter steht dann im Buch:
> "Wenn Sie etwas, aber gleichwohl m�glichst wenig partitionieren
> wollen, gelten folgende einfach Regeln:
> - Bis ca. 500 MB: Swap-Partition und einer Root-Partition (/)."
> Hier ist die Rede von /swap und /, aber wo bleibt jetzt /boot?
> Und wieso �berhaupt diese "Partitionsregeln", wenn vorher im
> Buch stand, dass Linux bei der Installation selbst�ndig
> /boot, /swap und / einrichtet?
> Meine konkrete Frage lautet jetzt: Mu� ich meine Festplatte denn
> nun "manuell" in 3 Teile (/boot, /swap, /) partitionieren und die
> Gr��en festlegen, oder macht es die Installation selbst?
Blah. Das Handbuch spinnt. Technisch brauchst Du keine extra-Partition f�r
/boot bei einer so kleinen Platte. Der Bedarf daf�r kommt daher, da� Lilo,
der Linux-Loader, bis neulich nur von Partitionen innerhalb der ersten 4096
MB den Kernel laden konnte. Fr�her hatten alle ihren Kernel in / liegen,
und es hat auch funktioniert. Bei SuSE 6.4 und RedHat 6.2 besteht diese
Beschr�nkung noch, aber sp�testens in einem Jahr kann sich keiner mehr
daran erinnern.
La� die Installation einfach ihre Standardeinstellungen verwenden. /boot in
einer extra Partition mu� nicht unbedingt sein, tut aber nicht weh.
Au�erdem machen es ja "alle". ;-)
Wenn ich v�llig falsch liege, korrigiert mich bitte.
> Weiter steht im Buch:
> "- Ab ca. 2 GB: Boot (/boot), Swap, Root (250 MB), Home (/home)
> mit ca.100 MB je Benutzer und der Rest f�r Programme (/usr); ggf. eine
> weitere Partition f�r /opt und f�r /var."
> Danke! Ich habe noch nie eine Festplatte partitioniert, weil ich es
> nie f�r n�tig befand. Und jetzt so was. Mu� ich alle diese
> Partitionen wirklich anlegen? Oder ist in diesem Buch mit
> "Partitioneieren" nur "neuen Ordner" anlegen gemeint?
> Wozu mu� man denn f�r jeden Schiss eine Partition anlegen,
> das verstehe ich nicht.
> Mit Windows habe ich so was nie machen m�ssen,
> deswegen ist es ganz neu f�r mich.
Auf Servern kann es durchaus lohnend sein, z.B. mit /var etwas zu geizen,
damit kein b�ser Mensch irgendwelche Fehler erzeugen kann, die dann solange
in den unter /var liegenden Logfiles protokolliert w�rden, bis die Platte
voll w�re. Da kann man dann solchen Angriffen ausgesetzte Filesysteme auf
extra Partitionen schieben. Kann man, mu� man aber nicht.
FreeBSD macht z.B. bei der Installation eine derart schwachsinnige
Partitionierung, da� das System zu nichts zu gebrauchen ist. Da ist /var nur
20 MB klein, platzt also aus allen N�hten, sobald mal drei User f�r ein
paar Tage ihre Mail nicht abholen, die ja unter /var/spool gebunkert wird.
Ich w�rde da bei einer Workstation keine Verrenkungen vornehmen. Ich hab
hier bei mir immer nur angebaut, wenn kein Platz mehr war:
Filesystem 1M-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/hda5 1476 1373 28 98% /
/dev/hda1 10 2 8 23% /boot
/dev/hda7 939 468 423 53% /usr/local/games
/dev/hda8 1878 1394 389 78% /home2
/dev/hda9 939 367 524 41% /usr/local/games/quake2
(/home wird per NFS vom Server gemountet)
Total unsch�n. 8 GB am St�ck w�ren praktischer...
Du solltest mal Deine Platte platt- und aus Theorie Praxis machen. Das kann
einiges erkl�ren. :-)
-martin
--
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