[EMAIL PROTECTED] - Digest     Saturday, July 15 2000     Volume 01 : Number 049




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Date: Sat, 15 Jul 2000 00:25:34 +0200
From: Patrick Glanz <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: AW: AW: [PUG] Stammtisch - Problem, MandrakeCD-Danke & InstProbleme

Wir wollen doch jetzt nicht verallgemeinern, Martin. Kernelupdate per RPM hat
mit RH 6.2 wunderbar funktioniert, was man allerdings bislang von meinem
ISDN-Kram nicht sagen kann.

Pat
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Get 14000 RPMs! With a Kawasaki Ninja 600..



> Ich habs auch grade installiert. Habe mir vorhin meine 7.0-Installation
> zerschossen und hatte keine Lust, sie zu retten. W�re aber kein gro�es
> Problem gewesen... Schei� Kernelupdate per RPM.
>
> -martin
>
> --
>                    It's not a bug, it's tradition!
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> PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

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Date: Sat, 15 Jul 2000 09:23:07 +0200
From: Martin Schmitt <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: AW: AW: [PUG] Stammtisch - Problem, MandrakeCD-Danke & InstProbleme

* Patrick Glanz ([EMAIL PROTECTED]) wrote/schrieb:
> Wir wollen doch jetzt nicht verallgemeinern, Martin. Kernelupdate per RPM hat
> mit RH 6.2 wunderbar funktioniert, was man allerdings bislang von meinem
> ISDN-Kram nicht sagen kann.

Naja, ich werde neue Kernels dann wohl wieder compilieren, so wie die
letzten 5 Jahre auch schon. Hinterher funktionieren zwar die vielen kleinen 
Hardwareerkennungs-Gizmos nicht mehr, aber echte M�nner brauchen sowas eh 
nicht, sondern kennen ihre Hardware auch ohne fremde Hilfe. ;-)

Bzw., eigentlich kann es mir vollkommen wurscht sein, welchen Kernel ich
fahre. F�r alles was ich mache, w�re auch 2.0.x vollkommen ausreichend. Der
wurde von meinem P200 wenigstens in 10 Minuten compiliert. 

- -martin
- -- 
What goes up, must come down. Ask any system administrator.

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Date: Sat, 15 Jul 2000 14:16:22 +0200
From: =?iso-8859-2?Q?Bj=F6rn?= Pfeiffer <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: AW: AW: [PUG] MandrakeCD-InstProbleme: fdisk

Moin Martin!

Martin Schmitt wrote:
> 
> * Bj�rn Pfeiffer ([EMAIL PROTECTED]) wrote/schrieb:
> > Mein Installationsversuch hat mir aber ein paar Probleme beschert (die
> > ich vielleicht in einer anderen mail noch mal beschreiben werde.)
> >
> > Hat sich aber gerade eben vor 5 Minuten alles noch zum Guten gewendet!
> > :-))
> > (Ein dreifaches Hurra auf das linux-fdisk!)
> 
> Ich habs auch grade installiert. Habe mir vorhin meine 7.0-Installation
> zerschossen und hatte keine Lust, sie zu retten. W�re aber kein gro�es
> Problem gewesen... Schei� Kernelupdate per RPM.

Tut mir leid um Deinen Kernel... ist aber irgendwie beruhigend zu
h�ren, da� man nicht der Einzige ist, der seine Linux-Installation ab
und an ungewollt in die Luft jagt.

Mein Problem mit  fdisk war �brigens, da� die Installation den Typ der
erweiterten Partition, in der neben / auch eine FAT mit recht
wichtigen Sachen liegt, ungefragt auf Typ 85 - linux extd' gesetzt
hat. Und Abrakadabra ward sie unsichtbar vor den Augen der WinDose! 
Hatte aber mal in der ct' gelesen, da� das fdisk von linux bestehende
Partitionstabellen/ -eintr�ge nicht l�scht, wenn man nur den Typ von
einer �ndert. Also hab ich zitternder Hand den Typ der erweiterten,
nach dem Vorbild einer anderen erweiterten auf einer anderen Platte,
wieder auf extended (4 war das glaub ich) gesetzt, gebetet und einen 
reboot gemacht. 
Abrakadabra: Da hatte Windoze sie wieder, die E:\! :-))
Nur PartMagic wei� jetzt nichts mehr mit der Platte anzufangen.
Komisch.

Ansonsten glaube ich, da� ich mich mit Mandrake anfreunden werde. Ich
hatte vor dieser mal eine Mandrake 6.1 von Zeitschriften-CD vom Januar
oder so ausprobiert (echt zu sp�t gemerkt, da� die Zahl nicht
stimmte...) --
furchtbar! 
Aber das hier ist wirklich wunderbar, bis jetzt. Mein Freund, der
Emacs, hat auf einmal ein h�bsches gr�nes Kleid gekriegt (ich f�rchte
nur, er ist jetzt auf der Konsole nicht mehr zu gebrauchen, wenn die
da nicht gezaubert haben, in der .emacs. Mal schaun...) und die
STRG-Taste rechts macht auch keine Probleme mehr (wie noch mit der
SuSE-reagierte erst nach ~ dreimal draufhaun), so da� ungehinderter
Fingergymnastik nun nichts mehr im Wege steht! ;-)

Sendmail hab ich jetzt auch schon draufgeschaufelt und das andere Ding
(postfix?) rausgeworfen. Ich werd jetzt aber auch mal den Messenger -
sendmail/mutt Parallelbetrieb testen. Sch�tze der Import der
Mailordner nach Windows geht dann weniger problematisch vonstatten.
(Mir ist der Messenger hier regelm��ig abgest�rzt, wenn er die Nase zu
lange in Mailboxen reingesteckt hat, die ich ihm untergeschoben
hab...)

Nur mit der Hardwareerkennung ist das nicht so ganz Sahne: die letzte
SuSE 6.4 hat ohne Zutun meine zweite ISA-SCSI Karte konfiguriert
(AVA-1505), an der mein Scanner h�ngt, Mandrake nicht :-(. Also ist
doch noch etwas Handarbeit angesagt.


> -martin
> 
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Date: Sat, 15 Jul 2000 14:16:28 +0200
From: =?iso-8859-2?Q?Bj=F6rn?= Pfeiffer <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: [PUG] Mails-von-Windows-aus-nach-Linux-bringen-miniHOWTO-f�r-Dieter

Hallo Dieter! 
(& Alle, die noch mails in einem Outlook herumliegen haben!)

Hier die versprochende Anleitung.
Ziemlich ausf�hrlich, im Linux-User-Stil, aber was soll's...

Erstmal �ffnest Du unter Windows das dumme Outlook und ziehst alle
e-mails, die Du unter Linux haben m�chtest, per Drag'nDropp (also
bemaust) in irgendeinen Ordner, den Du von Linux aus lesen kannst. Bei
mir war das z.B. "C:\Mail\".
Da liegen dann haufenweise Dateien mit der Endung .eml drinnen, die
die Namen der Nachrichten tragen. 
(MIME-Typ ist �brigens 'message/rfc822', was auch immer das hei�en
mag...;-)

(Diesselbe Aktion im Messenger ergibt Dateien mit .txt Endung, aber
untitled benamst... was den Messenger betrifft, m��te aber ein
einfaches Kopieren der mailboxes (hier unter
C:\Programme\Netscape\Users\bjoern_pfeiffer\Mail) in das entsprechende
Verzeichnis unter $HOME gen�gen (und dort dann ein "chmod -x *").
Scheinen im
mailbox Standardformat zu sein, w�hrend die im Outlook-Ordner offenbar
verschl�sselt sind. Tja, halt dumm gelaufen, wenn man kein
vern�nftiges Dateisystem mit Rechtevergabe zustandekriegt...)

Wieder im Pinguinland kopierst Du dann den Ordner in einen Test-Ordner
in $HOME (oder /tmp oder so), �ffnest eine Konsole, begibst Dich
dorthin und gibst die
magische Zeile ein, die gleich folgt...

Nebenbei: F�r diese verdammte Zeile hab ich mir ganze zwei
N�chte um die Ohren gehauen, versucht mir ein Script daf�r
zusammenzubasteln, das am Ende �ber 100 Zeilen lang geworden ist, 
habe das Bash-Reference-Manual und die manpages von find, formail, ls,
cut, sed und wei� der Teufel wovon noch, drei mal von vorne bis hinten
und kreuzweise durchgelesen... alles nur, um beim Morgengrauen des
zweiten Tages verbl�fft festzustellen, das alles Notwendige in einer
einzigen Zeile Platz hat! Kruzum: Ich glaube, sowas werd ich mir
freiwillig und unbezahlt kein zweites mal mehr antun - auch wenn's
Spa� macht, aber, gesund ist sowas ganz bestimmt nicht... ;-)

find . -name "*.eml"  -print0 |xargs --null cat |formail -eds \
>>_NEW_MAILBOX_

(oder nat�rlich in einer Zeile, ohne '\'. Am Besten in eine Datei
schreiben und die ausf�hrbar machen ("chmod +x Datei").)
Ergebnis: eine dicke, fette mailbox "_NEW_MAILBOX_" mit allen Deinen
mails!!! :-)

Laaange Erl�uterung:

Diese magische Zeile durchsucht das Verzeichnis, in dem Du gerade bist
("find .") und alle Unterverzeichnisse (ist bei find Standard - l��t
sich mit "-maxdephts 1" hinter dem '.' auf das aktuelle beschr�nken)
nach Dateien mit der Endung .eml und gibt die Pfadnamen der gefundenen
Dateien als null-terminierte strings (-print0 )in die Pipe (|), hinter
der sie von "xargs" als solche (--null) in Empfang genommen werden,
das nichts weiter tut, als diese Dateinamen an das folgende "cat" zu
�bergeben, das die Dateien von der Platte liest und in die Pipe
schickt, hinter der der Inhalt der Dateien (die jetzt alle
aneinanderh�ngen) von "formail" in Empfang genommen wird, das sich mit
den Schaltern "-eds" dazu �berreden l��t, so ziemlich alles in ein
Standard-mailbox Format zu bringen. ">>" leitet dann endlich die
Ausgabe von formail in die Datei _NEW... um, die dann hoffentlich alle
mails enth�lt, die da herumliegen.
Mit einem "mutt -f _GrosseFetteMailbox_" kannst Du Dich dann sogleich
vom Erfolg dieser Operation �berzeugen.

Das ganze Problem dabei waren die Leerzeichen in den Dateinamen. Die
Bash kommt mit solchen einfach nicht klar, zumindest nicht in
Skripten. Bei "Eigene Dateien" geht sie einfach davon aus, das es zwei
Dateien seien, und die Befehle finden dann ihr Futter nicht. ("xargs"
war da die Rettung.) Deswegen der ganze Aufwand: Um eine einzige Datei
ins mailbox-Format zu bringen reicht ein "cat 'DATEI MIT LEERZEICHEN'
| ..." wie oben schon aus. (Eigentlich war ich ja nur zu faul, die
ganzen Dateien der Reihe nach umzubennen... ;-)

@Martin Schmitt: Wie machst Du sowas in Perl? Wenn das f�r Perl eine
leichte �bung ist, werd ich garantiert nie mehr sowas f�r die Bash
schreiben... :-)

Formail kann �brigens auch dazu dienen, einen Digest, wie es ihn ja
auch f�r unsere Liste gibt, ins mailbox-Format zu bringen:

man formail:
EXAMPLES
       To split up a digest one usually uses:
              formail +1 -ds >>the_mailbox_of_your_choice
       or
              formail +1 -ds procmail

(letzteres stellt die ganzen mails lokal neu zu, wenn procmail als der
lokale Postbote vom Dienst installiert ist.)

(Hab ich noch nicht getestet. Wenn geht, k�nnte man das vielleicht mal
auf die Homepage setzen?)


Ciao, Bj�rn.

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Date: Sat, 15 Jul 2000 16:44:59 +0200
From: Martin Schmitt <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: [PUG] Mails-von-Windows-aus-nach-Linux-bringen-miniHOWTO-f?r-Dieter

* Bj�rn Pfeiffer ([EMAIL PROTECTED]) wrote/schrieb:

> find . -name "*.eml"  -print0 |xargs --null cat |formail -eds \
> >>_NEW_MAILBOX_

> @Martin Schmitt: Wie machst Du sowas in Perl? Wenn das f�r Perl eine
> leichte �bung ist, werd ich garantiert nie mehr sowas f�r die Bash
> schreiben... :-)

Warum? Sieht doch sehr elegant aus. Mit Perl w�rdest Du Dich halb
totkrampfen, um die Funktion von formail nachzubilden, und h�ttest nicht
die sch�nen Ausgabeumleitungen zur Hand.

- -martin
- -- 
Politically correct Unix:
     "man" pages are now called "person" pages

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Date: Sat, 15 Jul 2000 17:02:35 +0200
From: Martin Schmitt <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: AW: AW: [PUG] MandrakeCD-InstProbleme: fdisk

* Bj�rn Pfeiffer ([EMAIL PROTECTED]) wrote/schrieb:

> Ansonsten glaube ich, da� ich mich mit Mandrake anfreunden werde. Ich
> hatte vor dieser mal eine Mandrake 6.1 von Zeitschriften-CD vom Januar
> oder so ausprobiert (echt zu sp�t gemerkt, da� die Zahl nicht
> stimmte...) --
> furchtbar! 
> Aber das hier ist wirklich wunderbar, bis jetzt. 

Ich hab gerade festgestellt, da� mutt und vi pl�tzlich den Text scrollen, 
wenn ich am Mousewheel drehe. Sehr sch�n. Das hab ich ohne fremde Hilfe
nicht hinbekommen. 

Was mich an der 7.1 etwas st�rt ist, da� man von der Standardanordnung der
KDE-Men�s abgewichen ist. Da mir aber nur noch wenig fehlt, um zu
Enlightenment �berzulaufen, ist das zu verkraften. 

> Sendmail hab ich jetzt auch schon draufgeschaufelt und das andere Ding
> (postfix?) rausgeworfen. Ich werd jetzt aber auch mal den Messenger -
> sendmail/mutt Parallelbetrieb testen. Sch�tze der Import der
> Mailordner nach Windows geht dann weniger problematisch vonstatten.
> (Mir ist der Messenger hier regelm��ig abgest�rzt, wenn er die Nase zu
> lange in Mailboxen reingesteckt hat, die ich ihm untergeschoben
> hab...)

Keine Probleme mehr, seit ich ausschlie�lich unter Linux und mit mutt
maile. Ich hab allerdings auch extra einen Server daf�r laufen und benutze
meine Workstation als "dummes" Terminal. Aus diesem Grund ist so eine
Neuinstallation bei mir auch relativ ertr�glich. Was Rechenleistung
braucht und/oder per X11 zu langsam w�re (Gimp, Quake, Netscape etc.) l�uft 
auf der WS, und was zuverl�ssig sein mu� (Mail, /home-Volume) liegt auf dem 
Server. 

Okay, das ist nicht jedermanns Sache, ich gebs ja zu. :-)

- -martin

- -- 
martin@fred:~ > dd if=/dev/random of=~/.signature bs=1 count=120

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End of [EMAIL PROTECTED] - Digest V1 #49
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