* Wolf, Markus, HiServ/DE ([EMAIL PROTECTED]) wrote/schrieb:

> Als FreeBSD User kann ich die /etc/rc.conf doch nicht schlecht reden ;-).
> 
> Im ernst, du hast nat�rlich recht. Ein Linux SysV-Init, das auf *einer*
> /etc/rc.conf (a la BSD init) aufbaut. Wobei mir der *praktische* Sinn des
> SysV init nicht ganz einleuchtet.

Kennst Du die /ec/rc.config von SuSE? Daraus wird wirklich das komplette
System parametrisiert, incl. zus�tzlicher Anwendungen, die sich dann mit
einer Sektion an /etc/rc.config dranh�ngen. Das hat dann den netten 
Nebeneffekt, da� die RC-Scripte durch die wirklich vollst�ndig abgedrehte 
Durchseztzung mit Variablen stark an Verst�ndlichkeit leiden. Mir ist das 
mittlerweile alles klar, aber zu Anfang war das wirklich schwieriger als 
n�tig.  

Mal davon abgesehen, da� die �nderungen, die man manuell an irgendwelchen
Configfiles gemacht hat, dann zunichte gemacht werden, wenn irgendwann mal
SuSEConfig aus der /etc/rc.config wieder selber entsprechende Dateien
generiert.

Was die Einfachheit des Bootvorgangs angeht, d�rfte FreeBSD wohl nur schwer 
zu schlagen sein. 

Frage bei der Gelegenheit: Wie mache ich denn nachtr�gliche �nderungen in
UserConfig permanent?

> Das ist der Zeitpunkt, die Distribution zu wechseln. Die Lernkurve darf am
> Anfang aber nicht so steil sein, da� sie zum "Absturz" f�hrt :-)

Ich finde es aber schade, wenn sie dazu f�hrt, da� man neu anfangen mu�,
diesmal in der realen Welt.

> > Viele Leute haben noch nie in ihrem Leben etwas anderes als Windows
> > > gesehen. Ich halte es nicht f�r richtig, ihnen eine vollkommen andere
> > Welt
> > > als "Windows-Alternative" anzudrehen, ohne der Vollst�ndigkeit halber
> > mal
> > > zu erw�hnen, da� die Alternative beinhaltet, sich von liebgewonnenen
> > > Gewohnheiten zu verabschieden. Sie installieren SuSE von der Heft-CD,
> > > kommen zu 90% nicht damit klar, und gehen unverrichteter Dinge wieder.
> > 
> Das ist ein Problem der Kommerzialisierung von Linux. Die Firmen vesprechen
> ein Linux, das wie Windows aussieht und wie Windows zu bedienen ist. 

Und das ist eben der ganz ganz gro�e Fehler. Es w�re besser, weniger mit
"Alternative" im Sinne von "kann ersetzen" zu werben, und statt dessen
die Aufmerksamkeit �berhaupt darauf zu lenken, da� es eben noch andere
Welten als die von Microsoft gibt. Wer als "Laie" 100mal gelesen hat, da�
Linux so ein doller Windowsersatz ist, darf zu recht dar�ber entt�uscht
sein, da� sich nicht jede (sprich keine) Windows-Software installieren
l��t. Wie gesagt, es gibt Leute, die sich �berhaupt nicht vorstellen k�nnen, 
da� es Betriebssysteme und Computer gibt, die von der Windows-Welt so weit 
entfernt sind, wie eine Mercedes S-Klasse vom ICE. Schon garnicht, wenn der
Computer auf dem das ganze l�uft, noch der selbe ist.

> > Was w�re, wenn es kein CLI mehr g�be? 
> 
> Gibts schon (bzw. noch), denke an all die Mac User. Aber auch das wird sich
> mit MacOS X �ndern.

Warum blo�?

-martin

-- 
martin@fred:~ > dd if=/dev/random of=~/.signature bs=1 count=120
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PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

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