* Wolf, Markus, HiServ/DE ([EMAIL PROTECTED]) wrote/schrieb:
> Martin, was ist aus Deiner Mac-Linux Geschichte geworden?
Katastrophe. Auf meinem Old-World-Mac kann man kein OS installieren, ohne
MacOS als Bootloader mitzuschleppen. Wenn man die Platte repartitionieren
will, braucht man noch dazu ein Tool f�r 50 Dollar. Zahlen macht frei. Wenn
man aus der OSS- oder auch nur Windows-Welt kommt, ist das ziemlich
irritierend.
LinuxPPC f�hlt sich schrottig an, Debian ist auf dem Ding nicht bootf�hig
zu machen und macht einen sehr unfertigen Eindruck, und f�r NetBSD mu� man
was in der Open Firmware umkonfigurieren, wozu man wiederum einen Adapter
f�r die serielle Mac-Schnittstelle braucht, damit man ein serielles Terminal
anschlie�en kann.
Ein so exotischer Controller wie mein Adaptec 2940 UW wird eh von keiner
der Distributionen unterst�tzt. Daher hatte ich hier neulich nach SuSE, der
eierlegenden Wollmilchsau, gefragt.
Arrrrrgh! Und das, wo die Performanz ganz gut ist. 400 BogoMIPS aus der
200MHz-CPU sind genau nach meinem Geschmack.
Mit den New-World-Macs soll die Lage wohl besser aussehen, aber auch da
gibt es offiziell keinerlei Support von Apple, und alles ist auf reverse
Engineering aufgebaut. Apple kann von heute auf morgen seine Modellreihe so
modifizieren, da� es wieder Wochen dauert, bis man Linux darauf booten
kann. Dagegen bietet in der PC-Welt jeder taiwanesische Board-Hersteller
BIOS-Updates an, um Bugs beim Zusammenspiel mit Linux zu fixen.
Bisher war mein Vorsto� in die Apple-Welt also eher entt�uschend.
Davon, da� in den Linux-PPC und Mac-Newsgroups ein sehr rauher Wind weht,
will ich erst garnicht anfangen. :-(
Ach ja: X-Server f�r MacOS sind wackelig, schwach ausgestattet und
sauteuer.
-martin
--
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