* Sebastian Guendisch ([EMAIL PROTECTED]) wrote/schrieb:

> Ok, das war ein Schnellschu�. :-/
> Ich habe aber mal in einem Buch gelesen (ich finde es nicht mehr), da� man
> mit einem Komandozeilenprogramm einfache Datenbankeintr�ge in einer Datei
> verwalten kann, ohne gro�en Aufwand und das war angeblich standardm��ig
> vorhanden (gnutools oder so). Dabei ging es um "standard unix
> database". Ich meine die /etc/passwd wird auch so verwaltet (!?!?)

Du meinst diese ganze DB-Hash-Geschichte, oder?

Ich hab mal mit Perl solche Hashtabellen verwendet, weil die Alternative 
Informix gewesen w�re. Viel Spa� beim Suchen in der Doku, wie das genau 
funktioniert. ;-) 

Kann man damit mehr als 2 Spalten in eine Tabelle reinnehmen? Wei� ich
�berhaupt nicht, weil ich nur 2 gebraucht habe.

> Das w�hre halt die L�sung um eine absolute Database-Lite zu verwalten. PHP
> k�nnte damit bestimmt auch umgehen, wenn man die Shell-Komandos ausf�hrt
> und die standard-out ausliest.

Wenn Du das wirklich unter der Pr�misse tust, die Kiste performanter zu
machen, ist es v�lliger K�se, aus dem Script heraus Shellkommandos
aufzumachen. In meinem letzten Projekt habe ich in einem Perl-Script den 
Shell-Aufruf f�r "ping", den jemand verwendet hatte durch "Net::Ping" 
ersetzt, und das Script damit ca. um den Faktor 20 beschleunigt. Wir mu�ten
dann erstmal in Ruhe testen, ob da ein Fehler vorlag, oder das Script
/wirklich/ auf einmal so schnell lief.

> Ich meine, da� so eine Anwendung auch auf einem Low-Tech-{Modem,ISDN}*-Router
> laufen soll, ohne eine gro�e Schar an Zusatzprogrammen zu ben�tigen. Eine
> einfache Datei und die Komandozeilentools w�rden reichen um die
> entsprechenden Daten zu plegen und zu nutzen.

Ich glaube, Deinen Worten entnehmen zu k�nnen, da� Du MySQL noch nicht in
Aktion gesehen hast. Wenn erstmal Apache und PHP auf der Kiste sind, kann
man MySQL in Sachen Ressourcenverbrauch grade vernachl�ssigen, und von einer 
Schar an Zusatzprogrammen kann ebenfalls keine Rede sein.

Auf dem PUG-Server mit seinen 48 MB und Pentium 100 hab ich noch nicht
gesehen, da� MySQL sich mehr als ein paar Zehntel Prozent CPU-Last genommen
h�tte. Der Speicherbedarf betr�gt dabei die H�lfte von dem, was Apache 
belegt.

MySQL hat zwar den nicht ganz unberechigten Ruf, das "Access" f�r Unix zu 
sein. Schlank und schnell ist es aber im Gegensatz zu Access auf jeden Fall, 
und mit SQL als Abfragesprache ist das Abfragen der Datenbank idiotensicher 
zu machen, wo man andernorts noch eigene Sortierroutinen zusammenknorzen
m��te.

Bei all dem wollen wir aber eins nicht vergessen: Es ginge wenn �berhaupt 
nur um vielleicht 1000 Datens�tze. :-)

Und au�erdem haben wir uns jetzt an einem Detail eines Projekts
festgebissen, das nur von jemandem aus der Luft gegriffen wurde. 

-martin

-- 
                   It's not a bug, it's tradition!
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PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

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