On Thu, Nov 16, 2000 at 11:16:43AM +0100, Martin Schmitt wrote:
> Moin moin!
>
> Also, irgendwie hatten DiskDrake und ich eben ziemlich unterschiedliche
> Auffassungen darueber, wie man den freien Bereich auf einer Platte so
> partitioniert, dass zwei unabhaengige Linux-Systeme auf dem Rechner sind.
> Es gab eine kurze Fehlermeldung, und jetzt ist meine Partitionstabelle
> geschreddert.
>
> Ich schreibe jetzt per Rettungs-CD, Netzwerkmodul geladen, und ifconfig.
> Aechz. ;-)
>
> Ich wuerde jetzt gern meine Partitionen wieder herstellen. Es ist zwar
> nichts extrem weltbewegendes drauf, aber meine gut funktionierende VMware
> waere schon ein Verlust.
>
> Da gibt es nur ein Problem: Ich habe zwar die Ausgabe von Fdisk vorher
> ausgedruckt, aber das Fdisk vom Rettungssystem zeigt ganz andere Einheiten
> an.
Aua...
Hab zwar keine Ahnung, aber trotzdem ein paar Ideen - vielleicht
hilft's ja weiter.
Zuerst mal solltest Du versuchen mit dd ein Backup der ganzen
Platte/Partition zu machen auf eine andere. (Hoffentlich ist die
nicht zu gro� dazu...) Also am Besten erstmal alles in eine Datei
schreiben und dann in eine leere Partition und an der
weiterbasteln.
Falls Plattenplatz reichlich vorhanden ist, w�rd ich dann auch
mal probieren, dieses Backup mal als loopback zu mounten.
Wahrscheinlich sind da aber dann die ersten 512 Byte mit der
Partitionstabelle im Weg - k�nnte man ein fsck mit alternativem
Magic-Block oder wie das hie� +512 probieren oder die irgendwie
wegschneiden.
Wenn das Backup nicht geht, wird's allerdings heikel.
Wieviele Partitionen sind denn noch auf der Platte und wie gro�
ist/war hda1?
Meistens erkennt fdisk doch automatisch den freien Platz f�r eine
Partition und schl�gt den dann vor. Falls Da nur eine Partition
ist, kannst Du also einfach mal versuchen, die ganze in eine
Partition zu stecken, bzw. den ganzen freien Platz am Anfang der
Platte zu nehmen. Falls da mehrere waren und die sind auch
verschwunden, geht das nat�rlich nicht.
Soviel ich wei� kommt ext2 auch ganz gut mit "gesch�tzten", nicht
100%ig korrekten Partitions-Eintr�gen zurecht. Sie d�rfen nur
nicht zu klein angelegt sein, sonst geht nat�rlich was verloren.
Und was hinter einer zu gro� gesch�tzten Partition liegt, ist
dann in kurzer Zeit nat�rlich auch futsch.
Noch 'ne M�glichkeit:
Es gibt ein Programm, das versucht, verlorengegangene Partitionen
zu erraten. Ich glaube es hie� partguess o.s.�. Nur finde ich es
hier bei mir auch nicht mehr. Die SuSE-CD im Rettungs-Modus hat
es aber auf jeden Fall.
> Meine ausgedruckte Konfiguration sieht so aus:
>
> /dev/hda 32 Koepfe, 62 Sektoren, 8191 Zylinder
> Einheiten: Zylinder mit 2016 * 512 Bytes
> Geraet boot Anfang Ende Bloecke Id Dateisystemtyp
> /dev/hda1 * 1 20 20128+ 83 Linux
>
> Und so weiter...
>
> Wenn ich nun fdisk von der Rettungs-CD (Mandrake 7.2) starte, kommt
> folgendes:
>
> /dev/hda 255 heads, 63 sectors, 1027 cylinders
Das sieht so �hnlich aus wie bei mir auch (255 H, 63 S) und
entspricht wohl der logischen (LBA?)-Addressierung. Wie es kommt,
da� die alte Tabelle eine andere Geometrie benutzt, ist mir auch
schleierhaft... eventuell hast Du in der Zwischenzeit das Bios
auf Auto oder LBA umgestellt oder die Tabelle unter Dos angelegt,
so da� Lin-fdisk sie einfach so �bernommen hat...? Vielleicht
> Units=cylinders of 16065 * 512 bytes
Das mit den Units wird wohl as Problem sein. Vielleicht findest
Du einen heldenhanften Mathematiker, der die Unit-Einheit der
alten Tabelle in die der neuen umrechnen kann... ich bin leider
zu doof f�r sowas :-)
>
> Wie muss ich denn meine Partitionen anlegen, damit sie wieder so sind, wie
> vorher?
>
> Ein Versuch, hda1 wieder herzustellen:
>
> n (new partition)
> p (primary)
> 1 (nummer der pratition)
> 1 (erster Zylinder)
> 20 (letzter Zylinder, wie aus der alten partitionstabelle)
>
> Dabei kommt folgender Eintrag heraus:
>
> Device Boot Start End Block ID System
> /dev/hda1 * 1 20 160618 83 Linux
Du bekommst hier also 160618 bl�cke, willst aber nur 20128+
haben. Bl�cke sind doch = Sektoren, also immer gleich, immer 512
Byte, also k�nnte das ein Anhaltspunkt sein, um den richtigen
Wert zu finden.
Solange Du die richtige Gr��e findest, ist es Linux IMO egal, wie
die Aufteilung in CHS in der Tabelle gespeichert ist - die
braucht es im Betrieb dann eh nicht mehr.
> Das stimmt doch im Leben nicht. Was muss ich denn da wie umrechnen, um auf
> richtige Werte zu kommen?
>
> Huelfe,
>
> -martin
Ist ja jetzt schon sp�ter, also ist der Patient wahrscheinlich
sowieso schon wieder wohlauf oder aber verstorben.
Trotzdem - Viel Gl�ck!
Ciao - bj�rn.
--
\|/
t(h)ree
---------------------------------------------------------------------------
PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org