* Martin Schr�tter ([EMAIL PROTECTED]) wrote/schrieb:

> �brigens dachte ich an ein Linux-Unix-Pendant f�r Gozilla f�r Win. Ich
> Suche n�mlich, weil ich ja T-Dsl habe, nach einem Downloadbeschleuniger,
> mit dem man die geschwindigkeit auch ausnutzen kann. F�r meine
> Win-Installation gibts das. Die bringt mich beim Saugen auf 70-80 KB/s,
> wenn der Server, von dem ich sauge, das erlaubt. 

Hmmmm..... Mu� ich nicht verstehen, oder? Bei mir gehen immer nur 7k, egal
ob der Server mehr erlaubt. Bist Du etwa ein gl�cklicher DSL-Besitzer?

Wenn Du einen Go!Zilla-Ersatz suchst, schau Dir mal den "DfX" unter
http://www.krasu.ru/soft/chuchelo/ an. Der erlaubt es z.B., die
Downloadgeschwindigkeit zu drosseln. Wenn Du auf die Drosselung verzichten
kannst, nimm das Kommandozeilentool "wget", das hat den riesigen Vorteil,
da� man es per "screen" in den Hintergrund schicken oder es auf der Konsole
laufen lassen kann. Damit ist es kein Nachfahre des Windowmanagers und man
kann w�hrend des Download alle m�glichen Dinge mit seinem Rechner machen
au�er Rebooten. ;-)

> Aber meine Mails mu� (m�chte) ich noch anders verwalten. Mir
> schwebt da ein guter Mailserver vor, der sich alle Stunde ins Netz w�hlt
> und die Post f�r mich und meine Kinder abholt. Diese Post dann zu
> bearbeiten, in meinem Postfach zu sortieren und z.B. die von PUG in
> einen Extraordner abzulegen, das fehlt mir noch (siehe Eudora unter
> Win).

Also ich habe bis ca. Sommer 1999 auch noch an Eudora gehangen wie der
Junkie an der Nadel, und habe mir dann den Kulturschock gegeben, auf die
Kombi aus Mutt und Procmail umzusteigen. Das ist eine Zeitlang ziemlich
hart, aber man gew�hnt sich daran. Zuerst f�ngt man an, die Vorteile eines
rein textbasierten Mailclients zu sch�tzen, dann merkt man, da� Mutt
Features hat, die es sonst nirgends gibt. Speziell die Send-Hooks und
"reverse_name" geb ich nie wieder her. Die habe ich noch in keinem anderen
Client gesehen.

Was Dir da mit der Postabholung vorschwebt, klingt nach einem Job f�r
Fetchmail. Du gibst Deiner "Brut" Logins auf der Linuxkiste und sammelst
die Mails von den POP-Servern per Fetchmail ein. Fetchmail verteilt sie
in die lokalen Mailboxen und die User greifen dann lokal oder per POP3 
darauf zu. Wenn sie dann die Abholung neuer Mails *jetzt* wollen, tippen
sie auf der Maschine einfach "fetchmail" ein, und das Ding legt los. 

Wir haben hier dann noch aus vor-Flatrate-Zeiten einen Mechanismus, der
pr�ft, ob wir ins Internet eingew�hlt sind, und der, wenn eine Verbindung da 
ist, die Mail im Abstand von 5 Minuten einsammelt. Im Offline-Betrieb mu� 
man das Abholen eben erzwingen, wie beschrieben.

-martin

-- 
"The software empire that was built on a C:\ prompt, Microsoft, has
done for software what McDonald's did for the hamburger."
                                                        -PC MAGAZINE, June 1997
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PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

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