Am Montag, 12. März 2001 06:13 schrieben Sie:

>
> Weißt Du, was mir an Deiner Beschreibung fehlt? Die Begriffe "XDM" und/oder
> "XDMCP". Der "Client" sollte funktionieren, ohne daß _irgendein_ WM
> installiert ist, und nur dazu dienen, das Bild anzuzeigen, das ihm der
> Server rüberschiebt, inklusive des Login-Dialogs.

Na das ist doch ganz einfach, eventuell habe ich mich zu mißverständlich 
ausgedrückt. Also nochmal kurz.

Ich habe meine lts.conf so eingestellt, das er die Rohdaten zum Client 
schiebt und dieser selbst mit seiner CPU und Grafikkarte sich die Daten 
zurecht bastelt. Der Hintergrund ist der, das ich auf diese Art und Weise den 
Server entlasten kann und habe dennoch den Komfort nur eine Maschine zu 
Administrieren. Denn wir wollen zu Testzwecken das System bei einem Kunden 
von uns einsetzen. Da können wir vorhandene Rechner nutzen die etwa zwischen 
166Mhz bis zu 500Mhz haben. Warum sollte ich diese Power nicht nutzen und 
dafür den Server entlasten, und muß ihn nicht alzu voll packen. Bei Rechner 
die unter 100Mhz haben, kann ich alles dem Server überlassen. Das genau lege 
ich in der lts.conf fest. Dort  teile ich es ein, außerdem kann ich dort noch 
angeben wieviel MB Ram er nutzen darf sowie welchen X-Server Maus und 
Tastatur er hat.

> Bei XDMCP sollte das Verhalten am "Client" genau identisch mit dem auf dem
> "Server" sein. Außer natürlich, auf dem Server ist kein X installiert, das
> ist nämlich nicht erforderlich.
Das stimmt, es ist identisch, solange ich alle Operationen am Server 
ausführen lasse, also auch die Berechnung (siehe oben).

> > Keine Ahnung, was die lts.conf ist, aber es scheint sich offensichtlich um
> ein Verblödungswerkzeug zu handeln, das die armen Anwender vor der bösen
> X-Realität schützen soll. So wie Du es hier beschreibst, wird bei "N" XDMCP
> verwendet, und bei "Y" eben nicht.

siehe oben.

> Die spannende Frage lautet nun: Wenn es mit "N" funktioniert, warum setzt
> Du es dann auf "Y"? Und: Wenn es X-Terminals sein sollen, warum sollte man
> lokale Anwendungen und Windowmanager verwenden wollen? Das wäre der Idee
> vom "Single Point of Administration" ja nicht gerade zuträglich.

Ist ja auch OK, bei sehr schwachen Rechner, aber bei denen die die 
Berechnungen selber machen können (Zweck wiederverwertung vorhandender 
Rechner) warum soll ich es auch auf dem Server machen, wenn es mich keine 
zusätzliche Arbeit kostet (außer bei der Einrichtung von KDE2.1)

Das Grundlegende ist, mein Xserver funzt an den Clients . Ich will halt nur 
meinen KDE2.1 und die Berechnungen auf dem Client auslagern.

Wie gesagt es funzt alles wie es soll, außer das ich KDE2.1 nicht auf die 
Clients bekomme, KDE1 und Gnome von der Suse CD installiert, geht alles 
sofort, ohne noch irgendwas einzustellen.


cu denny

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