On Thu, Mar 15, 2001 at 21:30:14 +0100, Martin Schmitt wrote:
> > Es gibt auch ein Problem, daß nicht so einfach zu lösen ist: Wie kann man
> > Jemandem beibringen die Vorgänge eines Betriebsystems zu verstehen, wenn
> > man es nicht an praktischen Beispielen erläutert. Und welchem Anfänger
> > willst du klar machen, daß man dafür kryptische Befehle braucht, wenn es
> > mit der Maus geht. Der nächste Schritt währe also, Einführung mit
> > Beispielen unter KDE. KDE ist aber nicht Linux. Eine Einführung an Linux
> > zu koppeln ist genauso falsch wie es an Windows zu koppeln. Da dreht man
> > sich einfach im Kreis. Kann sein, daß dieser Anspruch auch zu hoch ist.
> 
> Ich finde, Du traust den Anwendern zu wenig zu. Das Weltbild von der 
> Kommandozeile, vor der der Anwender unter allen Umständen zu schützen ist, 
> mag ich einfach nicht akzeptieren.

Es kommt auf die Umstände an. An der Uni gibt es ein (seltsames) Phänomen:
In bestimmten Fachbereichen gibt es nichts anderes als Unix Maschienen. Und
schau an, von der Sekräterin bis zum Prof. finden sich alle damit zurecht.
Was ich damit meine ist, daß man einen kleinen Schups braucht. Wenn man es
sich selber aussucht sieht es schlecht aus.

> Die Frage ist eben, wo fängt der Sinn des GUI an, bzw., wo hört er auf?
> Warum gibt es für KDE jeden Scheiß als GUI, der auf der Kommandozeile viel
> einfacher geht? KDF? Da rollt mirs glatt die Fußnägel hoch...

Das war für mich von Anfang an das einzige, was bei KDE einen komischen
Beigeschmack hatte, ich meine grafische Sysadmin-Tools. Aber Hand aufs
Herz, wer hat sie in der Anfangszeit nicht benutzt? (Ja ich weiß, du
Martin)

> Im Prinzip muß man bei den absoluten Anfängern wieder unterscheiden. Die,
> die laberrhabarber nur mit ihrem Computer Briefe schreiben wollen, und die,
> die den Computer bisher nicht entdeckt haben und noch nicht wissen, daß sie
> ganz dick in die Materie einsteigen werden, wenn sie erstmal Blut geleckt
> haben.

Deswegen wollte ich auch die einzelnen Themen in verschiedene einzelne
Bücher packen. Gibt es bestimmt auch für Linux, ist halt nur selten
anzutreffen. Höchstwahrscheinlich postet man am besten die Bestsellerliste
von O'reilly und gut ist. :)

> > Java ist geil! 
> 
> Darf ich Dich damit in meiner Sig zitieren? ;-)

Wenn das Datum und mein Name dabeisteht :)

> Jooo, meinetwegen. Du hast den Anfang gemacht, evtl. komme ich am Wochenende 
> dazu, mal eine Seite zusammenzustellen. 
> 
> Oder meldet sich jemand freiwillig? ;-) 

Wie laut doch die Stille sein kann ;)

Ich schreibe schon viel zu viele Mails. Das ist immer ein sicheres Zeichen
dafür, daß ich mich vor dem Lernen drücke. Und du willst mich doch nicht
etwa dabei unterstüzten ;)

Sebastian

-- 
When a cat is dropped, it always lands on its feet, and when toast is dropped,
it always lands with the buttered side facing down. I propose to strap buttered
toast to the back of a cat. The two will hover, spinning inches above the
ground. With a giant buttered cat array, a high-speed monorail could easily
link New York with Chicago.
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PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

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