> Hat das vielleicht damit zu tun, daß die Autoren Amerikaner 
> sind? Daß in
> Amerika Red Hat einen wahrscheinlich großen(?) Marktanteil hat?
> 
>       :-)

Näh. Das hat was damit zu tun, daß es garnicht so einfach ist, ein
allgemeingültiges Linuxbuch zu schreiben und daß RedHat der Weg des
geringsten Widerstandes ist. Da nun wirklich noch niemand vorher auf die
Idee gekommen ist, ein Buch über RedHat zu schreiben, hätte man es aber in
diesem Buch meiner Meinung nach gleich ganz bleiben lassen können. 
 
> Aber auch etwas nicht-Distri-bezogenes zum Thema
> Linux wäre ganz gut. Wie geht Frau Frisch mit den verschiedenen
> Linux-Distributionen um?

Garnicht. ;-)

"Unix Systemadministration" hat es nicht so sehr mit Kochrezepten und
vermittelt allgemeine Unix-Konzepte wie Rechte, Shellscripts, Backups und so
weiter, jeweils mit Verweis darauf, wie es unterschiedliche Unixe machen. So
gesehen ist das Buch zwar für Einsteiger, aber auf einer anderen Ebene als
wenn man nur zuhause bißchen mit Linux rumdaddelt. Immerhin geht es
gleichzeitig um 4 oder 5 Unix-"Dialekte". 

Zusammenfaselnd kristallisiert sich bei mir langsam die Erkenntnis heraus,
daß es "Das allgemeine Linuxbuch für Einsteiger" nicht geben _kann_. Wer
völlig unbeholfen ist und gleich in Panik verfällt, wenn er eine Sache nicht
exakt wie beschrieben nachvollziehen kann, wird einfach eine
Gebrauchsanweisung nach dem Motto "Linux 7.1 mit KDE-Windows 2.0" brauchen.

Lieber als ein neues Linuxbuch wäre mir, wenn alle Software mit ordentlichen
Manpages, d.h. Manpages, nicht irgendwie KDE-Format oder SGML oder ähnlich
moderner Unsinn, käme. Im Falle von KDE sieht es noch finsterer aus, da
beschreibt die Doku laufend Sachen aus der 1.2er Release so daß KDE anhand
der Doku praktisch nicht vernünftig einsetzbar ist. Aber das ist ein
komplett anderes Thema. ;-)

-martin
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