Martin Schmitt wrote:
Moin Martin,
> Glaub mir, Du wirst in Deinem Leben noch mehr Symlinks erzeugen, als Dir
> lieb sein kann! :-))
Ich glaubs auch, ja.
>
> Probieren geht �ber Studieren. Ich habs gerade probiert und wei�, was
> passiert, wenn man z.B. "ln -s /home/* /tmp" macht. Keine Angst, es ist
> nichts schlimmes.
Ahh. Da tauchen in /tmp auf einmal alle Verzeichnisse auf, die auch
unter /home stehen. Ich verstehe, ich kann so Benutzern Zugriff auf
bestimmte Verzeichnisse gew�hren, auf die sie sonst "vermeintlich"
keinen Zugriff haben. Ich brauche den Verzeichnissen, auf die gelinkt
werden soll nur Execute Rechte geben und dabei lesen und schreiben
verbieten. Das ist ja geil. :-))
> ABER:
>
> Diese ganzen Fancy-Schalter kannst Du getrost vergessen. In der Praxis wird
> ausschlie�lich mit "-s" gearbeitet. "-f" habe ich in der freien Wildbahn
> noch nie gesehen und "-n" ist auf z.B. Solaris anders belegt als auf Linux.
>
> Das BSD-ln kennt nur "-f" und "-s" als Schalter.
Na was ein Gl�ck.
> Wenn Du "ls -l" machst, siehst Du in der zweiten Spalte, neben den
> Permissions eine Zahl, das ist der Link-Count, der Dir zeigt, wieviele
> Directoryeintr�ge noch auf die selbe Datei zeigen.
Bis Dato wusste ich mit dieser Zahl nichts anzufangen.
> Wenn Du mit "rm" eine Datei l�schst, auf die noch andere Links zeigen,
> l�schst Du die Links nicht mit, sondern nur diesen einen Verweis auf die
> Datei. Unter Perl verwendet man z.B. "unlink()", um eine Datei zu l�schen,
> das macht den Sinn klarer.
>
> Wenn Du mit "rm" eine Datei l�schst, auf die ein symbolischer Link zeigt,
> ist die Datei weg, und es bleibt ein sogenannter "Dangling Symlink" zur�ck.
Deswegen dann die Fehlermeldung, wenn auf die Links zugegriffen wird.
Aber wie ist das denn mit dem KDE Desktop. Ich hatte da zuerst nach
alter Windowsmanier einen Link erzeugt, der auf eine Dokumentation
zeigte. Als ich die Verkn�fung dann gel�scht habe (nicht auf der shell,
sonderen mit der Maus auf dem Desktop), war pl�tzlich die Originaldatei
in /usr/doc weg. Es kam auch die Abfrage, ob ich sie wirklich l�schen
wollte. Beim ersten mal habe ich nicht richtig aufgepasst und dachte er
fragt mich ob ich die Vekn�pfung l�schen wolle und er w�rde mir die
Originaladresse nur so anzeigen. Aber nachdem ich das dann wiederholt
habe, bin ich ein wenig stutzig geworden.
> Hausaufgabe: Wie kommt der Link-Count zustande, der bei Verzeichnissen
> angezeigt wird? :-)
Ach so, das bedeutet praktisch wenn da eine 1 steht, dann gibt es in der
Dateizuordnungstabelle einen Eintrag zu der/dem Datei/Verzeichnis, mit
einer 2 g�be es dann einen Link auf diese/dieses, mit 'ner 3 zwei Links,
mit 'ner 4 drei Links und so weiter. Habe ich das richtig verstanden?
> Naja, solange kein Blut flie�t.... ;-)
lol
> COBOL programs are an exercise in Artificial Inelegance.
Yes I had to learn it in my Umschulung.
Aber I found Turbo Pascal very much geiler.
Aber vielleicht lag es ja auch daran, dass wir nur diesen 25 Jahre alten
Compiler von '75 hatten und keinen debugger. Den habe ich heute noch.
Wie hiess der denn gleich....ach ja, mbpedit.
Vielen Dank, nochmal.
Tsch�ss
DasSein
--
Uwe Walter
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