[EMAIL PROTECTED] - Digest      Tuesday, May 15 2001      Volume 01 : Number 349




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Date: Tue, 15 May 2001 08:02:20 +0200
From: "Martin H. Kellner" <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: [PUG] Doku =?iso-8859-1?Q?=FCber?= Linux Mandrake 8.0 !!

> Zu deiner Frage: Ich empfehle dir das Buch "Linux - Installation,
> Konfiguration, Anwendung" von Michael Kofler. Gibt's in Mainz z.B. in
> der Gutenberg-Buchhandlung.

Hat der Kofler was mit Mandrake zu tun ?

Martin Kellner

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Date: Tue, 15 May 2001 17:47:25 +0200
From: Matthias Firner <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: [PUG] Doku =?iso-8859-1?Q?=FCber?= Linux Mandrake 8.0 !!

"Martin H. Kellner" wrote:
> 
> Hat der Kofler was mit Mandrake zu tun ?
> 
Nein, aber f�r einen kompletten Linux-Anf�nger, der wissen will, "wo es
eine Doku oder ein gutes Buch zu kaufen gibt in dem beschrieben ist wie
man Linux konfiguriert und die ersten Schritte erkl�rt werden" ist der
Kofler doch ein sehr gutes Buch, oder?

Gr��e aus Mainz,


Matthias.

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Date: Tue, 15 May 2001 15:18:59 +0200
From: "Denny Schierz@work" <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: [PUG] IMP und Debian

hi Linuxer,

ich habe diesmal ein Problem mit IMP (Webmail -apt-get install imp-).
Nachdem ich mehrere male versucht habe es zum laufen (ich bekam die Meldung
"Fatal error: Call to unsupported or undefined function mysql_pconnect() in
db_mysql.inc on line 73") zu bewegen mu�te ich aufgeben, doch nachdem ich 2
Wochen sp�ter es nocheinal probierte ging es fa�t auf anhieb. Allerding
hatte ich vergessen vorher den mysql-server zu installieren, worauf das
Setup von Apache und und horde mehrmals durchlief, wie dem auch sei, dann
lief es endlich. Jetzt habe ich dem Kunden mal mein Webmail gezeigt und er
war so begeistert, das er es auch haben will. Ich habe angenommen, es wieder
schnell zum laufen zu bekommen, doch es will wieder nicht, selbe Meldung wie
oben. Also habe ich einfach die Config. Dateien von meinem Heim Rechner
(imp, horde, apache) auf meinen Firmen Testserver kopiert, jedoch ohne den
erhofften Erfolg.

Hat es jemand von euch mal geschafft, IMP auf anhieb zum laufen zu bewegen?
�rgerlich auch, das apt es jedesmal mit php3 installiert, obwohl imp auch
schon php4 kann.


cu denny

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Date: Tue, 15 May 2001 21:05:02 +0200
From: [EMAIL PROTECTED] (Uwe Walter)
Subject: [PUG] hard- und softlinks

Einen sch�nen guten Abend liebe Linuxfreunde.

Zur Zeit besch�ftige ich mich mit sym- und hardlinks. Den
einen oder anderen symlink habe ich auch schon erzeugt.
 
Bsp:
lern1@smurf1:~/Desktop > ln -s /usr/X11R6/bin/acroread \
> acroreader
 
 
Was ich jetzt aber nicht verstehe, ist folgende Sache.
 
ln -s Datei(en) Verzeichnis
 
Werden hier mehrere Links zu einem Verzeichnis erzeugt, oder
ein Link zu mehreren Dateien, der dann wie ein symbolisches
Verzeichnis zu verstehen w�re?
 
 
Auch sind mir einige Optionen nicht ganz klar. Als da w�ren,
 
- -S (suffix) = sich �ber den �blichen Backup Suffix hinwegsetzen
 
und
 
- -V (version control) = sich �ber die �bliche Versions-
                       kontrolle hinwegsetzen
 
und
 
- -n (no dereference) = behandelt Links auf Verzeichnisse,
                      als ob sie Dateien w�ren.
 
 
Zu guter Letzt w�re da noch der Unterschied. Bei den symlinks
wird eine Datei erzeugt. Diese habe ich mir mal angeschaut.
Beispielsweise ist der Link auf acroread ein shell skript,
wohingegen in der Linkdatei zu *.pdf unidentifizierbare Zeichen
und tausende Zahlen drinstanden. Das shell skript war etwa 
300 Zeilen lang. Der pdf-Link war ca. 89000 Zeilen lang. Damit
konnte ich ehrlich gesagt nichts anfangen. Aber in meinen B�chern
wird auch nur auf die symbolischen Links eingegangen. Was ist
denn eine "echte" Verkn�pfung?
 
(Bitte nicht missverstehen. Der 89000 Zeilen Link war auch
 mit -s erzeugt. Der hardlink hier unten drunter ist ein
 Anderer.)
 
 
 
Ich habe folgendes gemacht:
 
lern1@smurf1:~/Desktop > ln ../fh-wieb/fh-wieb_informatik.pdf \
> fh-info
 
Diese Verkn�pfung sieht auf den ersten Blick aus wie eine
regul�re Datei. Wird da nur die inode der Quelldatei
in der Dateizuordnungstabelle eingetragen?
 
 
Wenn ich nun in verschiedenen home Verzeichnissen je einen Link
auf ein bestimmtes Verzeichnis auf dem work Laufwerk erstelle,
heisst das dann dass alle, die in diesem Verzeichnis arbeiten, 
sich gegenseitig Schaden zuf�gen, wenn sie zur selben Zeit an 
ein und der selben Datei herumdoktern? Oder muss ich dann jedem 
sein work Verzeichnis anlegen und darin Links auf die 
Dateien auf dem "echten" work Lauffwerk?
 
 
Yo das war's dann erst mal. Ich bedanke mich schon mal
im Voraus f�r Eure Anregungen. Bis Bald.
 
DasSein
                                                       
- -- 
Uwe Walter
Carl-Benz-Strasse 7a
65232 Taunusstein
(06128)934760
(0174)4184483

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Date: Tue, 15 May 2001 21:44:57 +0200
From: Martin Schmitt <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: [PUG] hard- und softlinks

* Uwe Walter wrote/schrieb:

> Zur Zeit besch�ftige ich mich mit sym- und hardlinks. Den
> einen oder anderen symlink habe ich auch schon erzeugt.

Glaub mir, Du wirst in Deinem Leben noch mehr Symlinks erzeugen, als Dir
lieb sein kann! :-))

> Was ich jetzt aber nicht verstehe, ist folgende Sache.
>  
> ln -s Datei(en) Verzeichnis
>  
> Werden hier mehrere Links zu einem Verzeichnis erzeugt, oder
> ein Link zu mehreren Dateien, der dann wie ein symbolisches
> Verzeichnis zu verstehen w�re?

Probieren geht �ber Studieren. Ich habs gerade probiert und wei�, was
passiert, wenn man z.B. "ln -s /home/* /tmp" macht. Keine Angst, es ist 
nichts schlimmes. 

> Auch sind mir einige Optionen nicht ganz klar. 

Sind nicht uns allen immer mal wieder Optionen nicht klar? tar(1) oder 
cpio(1) anyone? :-) 

> -S (suffix) = sich �ber den �blichen Backup Suffix hinwegsetzen
>  
> und
>  
> -V (version control) = sich �ber die �bliche Versions-
>                        kontrolle hinwegsetzen

Keine Ahnung. Scheinbar hat man mit GNU-ln irgendwie die M�glichkeit eine
Historie von Dateien oder Links zu pflegen. Ich w�rde mal vermuten, da� das
mit dem Schalter "-b" in Zusammenhang steht.

> und
>  
> -n (no dereference) = behandelt Links auf Verzeichnisse,
>                       als ob sie Dateien w�ren.

Die �bersetzung ist schlecht. In der englischen Version steht:

       -n, --no-dereference
              treat destination that is a symlink to a  directory
              as if it were a normal file

Ich denke, das macht den Sinn klarer. Es geht um das _Ziel_ der Verlinkung.

ABER:

Diese ganzen Fancy-Schalter kannst Du getrost vergessen. In der Praxis wird
ausschlie�lich mit "-s" gearbeitet. "-f" habe ich in der freien Wildbahn
noch nie gesehen und "-n" ist auf z.B. Solaris anders belegt als auf Linux.

Das BSD-ln kennt nur "-f" und "-s" als Schalter.

> Zu guter Letzt w�re da noch der Unterschied. Bei den symlinks
> wird eine Datei erzeugt. Diese habe ich mir mal angeschaut.
> Beispielsweise ist der Link auf acroread ein shell skript,
> wohingegen in der Linkdatei zu *.pdf unidentifizierbare Zeichen
> und tausende Zahlen drinstanden. Das shell skript war etwa 
> 300 Zeilen lang. Der pdf-Link war ca. 89000 Zeilen lang. Damit
> konnte ich ehrlich gesagt nichts anfangen. Aber in meinen B�chern
> wird auch nur auf die symbolischen Links eingegangen. Was ist
> denn eine "echte" Verkn�pfung?

Die "Datei", die Du in "ls" siehst, kannst Du nicht anzeigen lassen. Cat,
vi usw. geben Dir immer das Ziel des Links, als w�rdest Du die verlinkte
Datei direkt ansehen. Da� der Link auf Acroread ein Shellscript ist, liegt 
daran, da� Acroread ein Shellscript ist. Und was Du in den 89000 Zeilen 
gesehen hast, war die PDF-Datei selbst.

Das Konzept der symbolischen Links ist mit dem LNK-Krampf von Windows nicht
vergleichbar.

> Ich habe folgendes gemacht:
>  
> lern1@smurf1:~/Desktop > ln ../fh-wieb/fh-wieb_informatik.pdf \
> > fh-info
>  
> Diese Verkn�pfung sieht auf den ersten Blick aus wie eine
> regul�re Datei. Wird da nur die inode der Quelldatei
> in der Dateizuordnungstabelle eingetragen?

So ist es, und so steht es auch in der Manpage. Wenn Du "ls -l" machst,
siehst Du in der zweiten Spalte, neben den Permissions eine Zahl, das ist
der Link-Count, der Dir zeigt, wieviele Directoryeintr�ge noch auf die
selbe Datei zeigen.

Wenn Du mit "rm" eine Datei l�schst, auf die noch andere Links zeigen,
l�schst Du die Links nicht mit, sondern nur diesen einen Verweis auf die
Datei. Unter Perl verwendet man z.B. "unlink()", um eine Datei zu l�schen,
das macht den Sinn klarer.

Wenn Du mit "rm" eine Datei l�schst, auf die ein symbolischer Link zeigt,
ist die Datei weg, und es bleibt ein sogenannter "Dangling Symlink" zur�ck.

Hausaufgabe: Wie kommt der Link-Count zustande, der bei Verzeichnissen
angezeigt wird? :-)

> Wenn ich nun in verschiedenen home Verzeichnissen je einen Link
> auf ein bestimmtes Verzeichnis auf dem work Laufwerk erstelle,
> heisst das dann dass alle, die in diesem Verzeichnis arbeiten, 
> sich gegenseitig Schaden zuf�gen, wenn sie zur selben Zeit an 
> ein und der selben Datei herumdoktern? 

Naja, solange kein Blut flie�t.... ;-)

Im Zweifelsfall bleiben die �nderungen desjenigen erhalten, der als letztes
abspeichert. Wenn jeder einen anderen Symlink auf die selbe Datei
bearbeitet, bearbeiten alle die selbe Datei. Kein Unterschied, ob es ein
echter oder ein symbolischer Link ist.

Ciao,

- -martin

- -- 
COBOL programs are an exercise in Artificial Inelegance.

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Date: Tue, 15 May 2001 22:42:07 +0200
From: "Denny-Schierz@home" <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: [PUG] IMP und Debian -> hat sich erledigt

Guten Tag Denny Schierz@work,

das hat sich erledigt, Schuld war ein fehlendes Modul ( php3-mysql)
was nicht durch apt installiert worden ist.

- -- 
Mit freundlichen Gr�ssen
Denny-Schierz@home                            mailto:[EMAIL PROTECTED]

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Date: Tue, 15 May 2001 23:29:06 +0200
From: [EMAIL PROTECTED] (Uwe Walter)
Subject: Re: [PUG] hard- und softlinks

Martin Schmitt wrote:

Moin Martin,


> Glaub mir, Du wirst in Deinem Leben noch mehr Symlinks erzeugen, als Dir
> lieb sein kann! :-))

Ich glaubs auch, ja.

> 
> Probieren geht �ber Studieren. Ich habs gerade probiert und wei�, was
> passiert, wenn man z.B. "ln -s /home/* /tmp" macht. Keine Angst, es ist
> nichts schlimmes.

Ahh. Da tauchen in /tmp auf einmal alle Verzeichnisse auf, die auch
unter /home stehen. Ich verstehe, ich kann so Benutzern Zugriff auf
bestimmte Verzeichnisse gew�hren, auf die sie sonst "vermeintlich"
keinen Zugriff haben. Ich brauche den Verzeichnissen, auf die gelinkt
werden soll nur Execute Rechte geben und dabei lesen und schreiben
verbieten. Das ist ja geil.  :-))

 
> ABER:
> 
> Diese ganzen Fancy-Schalter kannst Du getrost vergessen. In der Praxis wird
> ausschlie�lich mit "-s" gearbeitet. "-f" habe ich in der freien Wildbahn
> noch nie gesehen und "-n" ist auf z.B. Solaris anders belegt als auf Linux.
> 
> Das BSD-ln kennt nur "-f" und "-s" als Schalter.

Na was ein Gl�ck.


> Wenn Du "ls -l" machst, siehst Du in der zweiten Spalte, neben den 
> Permissions eine Zahl, das ist der Link-Count, der Dir zeigt, wieviele
> Directoryeintr�ge noch auf die selbe Datei zeigen.

Bis Dato wusste ich mit dieser Zahl nichts anzufangen.
 
> Wenn Du mit "rm" eine Datei l�schst, auf die noch andere Links zeigen,
> l�schst Du die Links nicht mit, sondern nur diesen einen Verweis auf die
> Datei. Unter Perl verwendet man z.B. "unlink()", um eine Datei zu l�schen,
> das macht den Sinn klarer.
> 
> Wenn Du mit "rm" eine Datei l�schst, auf die ein symbolischer Link zeigt,
> ist die Datei weg, und es bleibt ein sogenannter "Dangling Symlink" zur�ck.

Deswegen dann die Fehlermeldung, wenn auf die Links zugegriffen wird.
Aber wie ist das denn mit dem KDE Desktop. Ich hatte da zuerst nach
alter Windowsmanier einen Link erzeugt, der auf eine Dokumentation
zeigte. Als ich die Verkn�fung dann gel�scht habe (nicht auf der shell,
sonderen mit der Maus auf dem Desktop), war pl�tzlich die Originaldatei
in /usr/doc weg. Es kam auch die Abfrage, ob ich sie wirklich l�schen
wollte. Beim ersten mal habe ich nicht richtig aufgepasst und dachte er
fragt mich ob ich die Vekn�pfung l�schen wolle und er w�rde mir die
Originaladresse nur so anzeigen. Aber nachdem ich das dann wiederholt
habe, bin ich ein wenig stutzig geworden.

> Hausaufgabe: Wie kommt der Link-Count zustande, der bei Verzeichnissen
> angezeigt wird? :-)

Ach so, das bedeutet praktisch wenn da eine 1 steht, dann gibt es in der
Dateizuordnungstabelle einen Eintrag zu der/dem Datei/Verzeichnis, mit
einer 2 g�be es dann einen Link auf diese/dieses, mit 'ner 3 zwei Links,
mit 'ner 4 drei Links und so weiter. Habe ich das richtig verstanden?


> Naja, solange kein Blut flie�t.... ;-)

lol


> COBOL programs are an exercise in Artificial Inelegance.

Yes I had to learn it in my Umschulung.
Aber I found Turbo Pascal very much geiler.

Aber vielleicht lag es ja auch daran, dass wir nur diesen 25 Jahre alten
Compiler von '75 hatten und keinen debugger. Den habe ich heute noch.
Wie hiess der denn gleich....ach ja, mbpedit.



Vielen Dank, nochmal.
Tsch�ss

DasSein

- -- 
Uwe Walter
Carl-Benz-Strasse 7a
65232 Taunusstein
(06128)934760
(0174)4184483

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End of [EMAIL PROTECTED] - Digest V1 #349
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