[EMAIL PROTECTED] - Digest      Tuesday, May 22 2001      Volume 01 : Number 356




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Date: Tue, 22 May 2001 10:59:18 +0200
From: "Martin H. Kellner" <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: [PUG] dhcp und firewall

- -1. Ich vergebe f�r Server nur feste IP-Adressen
1. Du musst Dich an irgendeiner Stelle ja mal festlegen, wer nun ins
Internet darf und wer nicht.
2. a) IPTABLES unter Kernel 2.4.X kann MAC-Adresssen sperren, dann kann Du
Dich auf eine Erfassung der MAC-Adressen beschr�nken. Die MAC-Adressen kann
man aber doch auch f�lschen, wenn es drauf ankommt.
2. b)

3. Das manipulieren von IP-Adressen unter Windows geht unter win95-win98
einfach. unter NT kann man das nur wenn man Admin-Rechte auf der Workstation
hat. Unter Win95-98 kann man policies anlegen, die auch das deutlich
erschweren. Einer das das umgehen will muss Admin-Kenntnisse haben.

> wegen der firewall auf dhcp verzichten. Und die IP Adressen in Bereiche
mit
> Internetzugang und ohne einzuteilen macht meiner Meinung nach wenig Sinn,
weil
> dann jeder, der seine IP Adresse an seinem Window Rechner manipulieren
kann
> (und das kann ja wirklich jeder, d.h. hier gibt es keine Sicherheit)
dadurch
> Internetzugang oder aehnliches bekommen kann.

Wie gesagt Policies unter Windows einf�hren oder Kernel 2.4.X auf der
Firewall.


Gruss Namensvetter vom "Martin"
Martin Kellner

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Date: Tue, 22 May 2001 11:23:02 +0200
From: "Schmitt, Martin (Dregis SX)" <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: RE: [PUG] dhcp und firewall

Hi Joachim!

> Wie schaffe ich es, gezielt einigen dieser Rechner die jetzt 
> per dhcpd dynamisch
> IP Adressen zugewiesen bekommen, denZugang zum Internet ueber 
> die firewall zu
> gestatten, und anderen nicht.

Das hier scheint die eigentliche Frage zu sein. 

Wie der andere Martin schon schreibt: Mit iptables kann man Regeln f�r
MAC-Adressen vergeben, das w�rde allerdings ein m�glicherweise haariges
Update auf Linux 2.4 erfordern. Au�erdem solltest Du in diesem Fall nochmal
�berdenken, was Du da wie administrierst. Erst IP-Adressen per DHCP
verteilen und dann Firewallregeln auf MAC-Adressen vergeben zu m�ssen,
scheint mir ein guter Anla� zu sein, den ganzen Proze� nochmal von vorne bis
hinten unter die Lupe zu nehmen, um sich zu fragen was man womit �berhaupt
erreichen will.

Ich frage mich allerdings was ganz anderes: Wozu m�ssen diese Maschinen denn
durch die Firewall? Wenn da nur im Internet herumges�rft werden soll, w�rst
Du f�r die gro�e Masse mit einem Squid-Proxy wahrscheinlich besser bedient.
Der hat dann auch noch den Vorteil, da� eine simple Authentisierung und
damit auch eine nutzerbezogene Protokollierung der WWW-Zugriffe realisierbar
ist. Ich nehme ja mal stark an, da� die nicht alle rauswollen, um
irgendwelche POP3-Accounts zu pollen. Ich bin absolut kein Masquerading-Fan.
Was als Application Level Gateway gemacht werden kann, sollte so gemacht
werden.

- -martin

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Date: Tue, 22 May 2001 14:28:44 +0000
From: Joachim Buermann <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: RE: [PUG] dhcp und firewall

Hi Martin(s)

Danke fuer die Tips. Kernel 2.4 waere eine Loesung, aber ich will das System
nur ungern updaten (bin ziemlich im Zeitdruck, und bis Mitte Juni muessen wir
noch einem Novell Server samt Backup System etc. durch ein Samba ersetzt
haben). Was ich mir gewuenscht haette, waere eine Moeglichkeit, dass der dhcp
Server bei der Anmeldung eines clients diesem seine IP Adresse reicht und
anschliessend ein von mir definiertes script mit Uebergabe der IP Adresse nebst
MAC aufruft. (So wie das der pppd macht, wenn ich vom Provider eine dynamische
IP zugewiesen bekomme, die ich dann ebenfalls als ipchains rule verwenden kann).
Leider hab' ich hier nichts konkretes gefunden.
Squid waere vielleicht die Loesung. Aber wie sieht es da mit ftp aus. Mein
(zugegeben alter Wissensstand ist: ftp nicht oder nur per Browser (passiv)
moeglich???)
Wie sieht's mit dem Resourcen Verbrauch aus. Hier stehen Pentium I mit 120MHz
und 32MByte RAM?
Hab' ich ne vernuenftige Chance, Squid in ein/zwei Tagen zum Laufen zu bringen.
(Bei Postfix hat's geklappt, obwohl ich hier anfaenglich skeptisch war...)
Der User sollte nicht merken, dass er durch einen Proxy geleitet wird. D.h. ich
wuerde die Umleitung durch den firewall Rechner machen. Unsere bisherigen
Erfahrungen mit Proxies waren nicht so beruehmt (wwwoffle), hier haben sich
immer einige beschwert, dass die Seiten nicht richtig geupdatet wuerden, sie
immer nur alten Kram zu sehen bekommen etc...

Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich mit Proxies noch nicht tiefer
beschaeftigt habe. Dein (Martin?) Argument der Application Level Gateways ist
mit Sicherheit der bessere firewall. Bisher hat mich aber irgendwie der Aufwand
abgeschreckt. Ich werd' das ganze nochmal ueberdenken.

Falls Ihr noch ne Idee oder 'nen Tip habt, lasst es mich wissen. (Nur wenn Ihr
Zeit habt ;-)

Bis dahin
Joachim



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Joachim Buermann -- [EMAIL PROTECTED]
ZES ZIMMER Electronic Systems GmbH
http://www.zes.com

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Date: Tue, 22 May 2001 16:06:29 +0200
From: "Martin H. Kellner" <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: [PUG] dhcp und firewall

Ich werde ab sp�testens Mitte Juli ein ganzes "Mini-Netz" mit ca. 50
Arbeitsstationen per Squid+Kernel-2.4.X ins Internet schaffen. Ich finde
eine Anmeldung per Squid �brigens auch ziemlich elegant. Was machst Du wenn
die User die Pl�tze wechseln ? Klar Kennw�rter kann man auch weitergeben,
doch wenn die user vorher auf das loggen hingewiesen werden, d�rfte das
juristisch auch weniger Probleme machen.

Ich fahre Squid 2.3.stable-irgendeinenummer neben Interbase und Samba auf
einem K5 mit 133 MHz. Die meiste Nutzung hat der Squid. Alles unter Kernel
2.4.X. Squid habe ich vor ein paar Monaten gestartet und den Rechner nie
mehr anger�hrt ausser zum Log lesen. Das reicht aus. Der Rechner hat auch
nur 32 MByte. Ich werde ihn in der Zukunft als Transparent-Proxy verwenden,
d.h. die Useer sehen nichts mehr vom Proxy, da er die Anfragen auf Port 80
direkt auf der selben Maschine auf den Squid-Port umleitet. Das macht dann
iptables.

Der Aufbau ist schon getestet. Zu Sicherheit werde ich mir noch Gedanken
�ber etwas wie tripwire machen um regelm�ssig Ver�nderungen auf diesem
Rechner �berpr�fen zu k�nnen.

Zum Testen habe ich den Rechner in die bestehende Infrastruktur gestellt.
Ein Linux-Gateway mit ISDN-Wahlverbindung und Kernel 2.0.36 und ipchains
�bersetzt die Adressen sogar nochmal. Hat alles geklappt. Das Firmennetz ist
so f�r die Userseite des neuen Squidrechners schon Internet. Man kann also
jeden Mist in den Logs sehen. D.h. jeder Netbios-broadcast "zerschellt" dann
schon an der Seite die ins Firmennetz zeigt.



testrechner---------SQUIDNEU--------------------IPCHAINSALT
                                     |
FIRMENNETZ----------------------------


Ich kenne die squid-installation nur per suse-7.1 oder direkt vom Sourcecode
her. Mit ein paar Tips, z.B. gibt es ein Mini-How-to zum Thema
squid+iptables (stichwort wohl eher transparent-proxy), sollte man es in ein
paar stunden zum laufen bringen, wobei ich den Aufwand zum
Anmeldung-Mechanismus nicht kenne.

Gruss
Martin Kellner

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Date: Tue, 22 May 2001 18:07:24 +0200
From: Martin Schmitt <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: [PUG] dhcp und firewall

* Joachim Buermann wrote/schrieb:

> haben). Was ich mir gewuenscht haette, waere eine Moeglichkeit, dass der dhcp
> Server bei der Anmeldung eines clients diesem seine IP Adresse reicht und
> anschliessend ein von mir definiertes script mit Uebergabe der IP Adresse nebst
> MAC aufruft. (So wie das der pppd macht, wenn ich vom Provider eine dynamische
> IP zugewiesen bekomme, die ich dann ebenfalls als ipchains rule verwenden kann).

Ja, so hab ich das auch verstanden. Ich fragte mich nur, ob das eine
"vern�nftige" L�sung ist. Ich denke, da� da die Arbeitsschritte nicht
stimmen. Wenn Du anf�ngst, MAC-Adressen zu erfassen, die bestimmte Aktionen
an der Firewall erzeugen sollen, kannst Du gleich in dhcpd.conf statische
IP-Adressen f�r diese MAC-Adressen vergeben, den Schritt mit dem Script
auslassen und die Regeln an der Firewall statisch f�r die besagten
IP-Adressen eintragen.

Und wenn Du so weit bist, kannst Du grade das ganze Netz inventarisieren,
nur noch zentral sagen, welche Netzwerkkarte welche IP bekommen soll, und
alles statisch machen. Ich will damit noch nicht mal sagen, da� das
besonders unklug w�re. Wenn man die Rechner mit ihren MAC-Adressen sowieso
in einer Datenbank hat, ist das sogar ein recht vern�nftiger Ansatz. Man
hat dann einen Single Point of Administration f�r alle IPs im Netz.

> Leider hab' ich hier nichts konkretes gefunden.
> Squid waere vielleicht die Loesung. Aber wie sieht es da mit ftp aus. Mein
> (zugegeben alter Wissensstand ist: ftp nicht oder nur per Browser (passiv)
> moeglich???)

Das wei� ich leider nicht. Ich benutze FTP nur im Browser, f�r alle
ernstzunehmenden Sachen nehme ich scp oder rsync, das ist irgendwie
einfacher, funktioniert aber nat�rlich nicht per Proxy und w�rde
wahrscheinlich Masquerading erfordern, falls es nicht sowas wie einen 
SSH-Proxy gibt.  

Ich habe f�r FTP mal vor Jahren bei einem Kunden das TIS-Firewalltoolkit
installiert, da konnten seine Leute dann per WS-FTP r�ber.

> Wie sieht's mit dem Resourcen Verbrauch aus. Hier stehen Pentium I mit 120MHz
> und 32MByte RAM?

Das ist ja 'ne echte Powerstation. Ich hab einen Kunden mit 50 Stationen,
der ist total begeistert, wie schnell das Internet ist, seit er �ber eine
solche Maschine geht. :-)

Falls Du noch Speicher �brig hast, wird der allerdings nicht schaden. ;-)

> Hab' ich ne vernuenftige Chance, Squid in ein/zwei Tagen zum Laufen zu bringen.
> (Bei Postfix hat's geklappt, obwohl ich hier anfaenglich skeptisch war...)

Squid hast Du spielend inclusive Anleitunglesen und �bersetzen in einer 
Stunde laufen.  

Ciao,

- -martin

- -- 
"The day they take Linux away from us
is the day they pry it from our cold, dead fingers!"

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Date: Tue, 22 May 2001 18:28:01 +0200
From: Martin Schmitt <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: Re: [PUG] dhcp und firewall

* Martin H. Kellner wrote/schrieb:

> wobei ich den Aufwand zum
> Anmeldung-Mechanismus nicht kenne.

Piece of Cake! ;-)

Hier mal f�r Debian Woody.

In /etc/squid.conf:

        authenticate_program /usr/lib/squid/ncsa_auth /etc/squid.passwd
        acl password proxy_auth REQUIRED
        http_access allow password

        (Nicht untereinander, sondern jeweils da, wo's hingeh�rt!)

Dann /etc/squid.passwd erzeugen, mit einer ersten Kombination User/Kennwort:

        htpasswd -bc /etc/squid.passwd myuser geheim

        Das "-c" dient dazu, die Datei neu anzulegen und kann (mu�?) f�r 
        weitere User weggelassen werden:

        htpasswd -b /etc/squid.passwd anotheruser anothersecret

        (Das -b steht hier f�r "Batch", das ist einfacher + anschaulicher.)

        chown root:proxy /etc/squid.passwd
        chmod 640 /etc/squid.passwd

Und Squid rekonfigurieren:

        squid -k reconfigure

Das wars zu dem Thema. :-)

Wenn man den Kommentar in der N�he von "authenticate_program" liest und
"ncsa_auth" mal an der Kommandozeile testet, wird auch sofort klar, wie man 
in Windeseile eigene Authentisierungsmechanismen bauen kann.

Ciao,

- -martin

- -- 
      Life sucks and then you die.
             And that`s the good part.

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Date: Tue, 22 May 2001 19:03:44 +0200
From: [EMAIL PROTECTED] (Uwe Walter)
Subject: [PUG] =?iso-8859-1?Q?Statusver=E4nderung?= ???

Liebe Linuxfreunde,

wenn man ls mit der Option -c ausf�hrt, werden Dateien nach ihrer
letzten Statusver�nderung angezeigt. Was ist die Statusver�nderung?

Ich wollte eigentlich Dateien eines bestimmten Datums listen lassen und
bin auch schon zur L�sung gekommen.

ls -lt /home/coder/C | grep 'Mai 22'

Aber beim Lesen der manpage bin die auf diese Statusgeschichte
gestossen. Ich habe es ausprobiert, kann aber mit der Ausgabe nichts
anfangen. Dateien eines Users haben alle das gleich Datum und die
gleiche Zeit. Ist die Vermutung richtig, dass das was mit der letzten
�nderung von Benutzerrechten oder des Eigent�mers zu tun hat?

So long....

Uwe

- -- 
Uwe Walter
Carl-Benz-Strasse 7a
65232 Taunusstein
(06128)934760
(0174)4184483

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Date: Tue, 22 May 2001 14:38:41 -0400 (EDT)
From: Andrius Ciziunas <[EMAIL PROTECTED]>
Subject: [PUG] Linux geek looking for interesting new places...PLEASE HELP!! 

Hello all--

        I usually don't do this, but I don't know where else to turn.  If
you're not interested, please, don't flame me, just use the delete
button.:)

        A while ago, I decided that I'd like to find a new job.  But, my
purposes are what's a bit different.  I'm happy where I am, but I feel a
bit caged in.  I'd like to live in and visit new countries, learn new
lanuages, meet new and interesting people.  So, I figured somewhere on the
European continent would be the perfect place for that.

        I began looking for jobs for Unix/Linux guys in Europe.  I
tried many of the usual job websites, but those are full of recruiters,
who are only out to make a buck and don't really care what kind of job
they offer me.  I also tried applying to the companies, themselves and got
nowhere fast with them, too.  They kept directing me to their various US
offices, telling me that they needed European nationals or writing to me
of their interest and disappearing soon afterward.  So, I thought, maybe
other Linux users could help.

        Does anyone out there need a Linux/Unix geek with varying years of
experience with a few different *nix flavors and Linux distributions,
who'd be interested in finding a job with a decent salary in Europe?

        Here are some of my qualifications:

* Linux user since 1994 (have been using it as my primary OS and compiling
everything from source since 1998).  I've also had experience with various
Linux distributions, such as: Debian, RedHat, Mandrake, SuSe and
Slackware.

* Have had about 1.5 years of experience administrating systems with
various *nix flavors, including: HP-UX 11.x, AIX 4.x, SCO OpenServer
5.0.5 and FreeBSD.  I also have a bit of experience using Sun and Digital
Unix.  I have also done some administration tasks with Windows95, 98, NT
and 2000 and Novell Netware 5.

* Have spent 1.5 years as an Oracle DBA on various Oracle 8.1.x databases.

* Was chief technical lead on various technical implementations of
systems.

* Fluent in English and Lithuanian, fair command of Russian, some Latin.

* Am willing to try new things, learn new languages and meet new
and interesting people.

* US citizen (with the possibility of achieving dual citizenship,
sometime in the future).

        If anyone can help, that would be great.  I'll send along my
resume upon request.

        TIA.

                                        Andrius

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End of [EMAIL PROTECTED] - Digest V1 #356
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